Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Radvermieter Swapfiets sieht Deutschland als größten Markt bis 2021

Amsterdam | Der niederländische Fahrrad-Dauervermieter Swapfiets rechnet damit, dass Deutschland bis 2021 sein größter Markt ist. Binnen zwei Jahren soll das Unternehmen den Planungen zufolge die Niederlande überholen, sagten Geschäftsführer Steven Uitentuis und Co-Gründer Richard Burger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). "Kommendes Jahr oder das Jahr danach: Am Ende wird Deutschland der größere Markt", sagte Uitentuis. Der Radvermieter bietet in Köln sein Fahrrad Deluxe 7 für Studenten für unter 20 Euro im Monat an.

"Wir hoffen natürlich, kommendes Jahr", ergänzte Burger. "Aber das hängt ein bisschen von den Deutschen ab." Das fünf Jahre alte Unternehmen, dessen Räder an den charakteristischen Vorderreifen mit blauem Mantel zu erkennen sind, ist seit 2018 in Deutschland präsent, Pilotstadt war Münster.

123.000 Swapfietsen rollen momentan durch niederländische Städte, mehr als 35.000 durch deutsche. In Deutschland fahren die Leute zwar im Schnitt weniger Rad; aber es gibt viel mehr Räder, und in der jetzigen Aufbauphase wächst Swapfiets Deutschland deutlich stärker als der Heimatmarkt. Das Unternehmen ist nicht vergleichbar mit üblichen Vermietern, die Räder kurz für den Weg von A nach B vergeben.

Swapfiets-Kunden zahlen eine Monatsmiete, welche Wartung und Reparaturen einschließt. Bei Bedarf kommt ein Mechaniker vorbei, um das Rad zu reparieren - oder gegen ein funktionierendes auszutauschen. Zu den Finanziers des Unternehmens gehört neben Banken Ponooc, ein Wagniskapitalgeber mit engen Verbindungen zur niederländischen Fahrrad-Holding Pon, die vor Jahren den größten deutschen Anbieter Derby Cycle übernahm.

Swapfiets begann in Delft. In der Metropole Amsterdam sind nach Uitentuis` Worten jetzt 37.000 Swapfietsen unterwegs: vier Prozent aller Räder, wenn man Zahlen des Stadtarchivs zugrundelegt, wonach die Metropole knapp 900.000 Räder zählt. Am höchsten ist der Prozentsatz in der Studentenstadt Groningen mit elf Prozent, wie Burger berichtet.

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