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Schlichtung zwischen Lufthansa und UFO erneut gescheitert

Köln | Nach der dritten Gesprächsrunde mit dem früheren Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) und dem ehemaligen Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise als Schlichter sind die Deutsche Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO ohne eine konkrete Lösung auseinandergegangen. Inhaltliches Ziel des Termins seitens Lufthansa sei es gewesen, einen "verbindlichen Weg zu beschließen, um Lösungen zu den offenen tariflichen Fragen für die rund 22.000 Mitarbeiter der Kabine vereinbaren zu können", teilte der Konzern am Donnerstag in Köln mit. Lufthansa habe sich daneben auch bereit erklärt, "parallel oder vorgelagert zu einer umfassenden Schlichtung, offene Fragen und Streitpunkte in einer Mediation zu klären".

Diesen Weg habe die Flugbegleitergewerkschaft UFO zuletzt vorgeschlagen. "Die Weigerung der UFO ist enttäuschend und verhindert Lösungen und den damit verbundenen Frieden im Sinne unserer 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagte Michael Niggemann, Lufthansa-Vorstand Personal und Recht. Dies "umso mehr", als dass beide Parteien davon ausgingen, "dass die tariflichen Themen schnell lösbar" seien.

"Insofern bleiben wir bereit, gemeinsam in eine Mediation mit nachfolgender Schlichtung zu gehen", so Niggemann weiter. Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO befänden sich nun weiterhin in der formellen "kleinen" Schlichtung gemäß des Tarifvertrags Konfliktbeilegung, teilte der Konzern weiter mit. Im Rahmen dieser würden die letzten Streikforderungen der UFO aus 2019 behandelt.

Dabei bestehe "allerdings nicht die Möglichkeit, Vorabmaßnahmen für die Beschäftigten umzusetzen, auf die sich beide Parteien bereits für den Fall einer großen Schlichtung geeinigt hatten", hieß es weiter. Lufthansa erwarte nun die "zügige Aufnahme der Gespräche im Rahmen der tariflichen Schlichtung. Lufthansa wirbt darüber hinaus weiterhin für eine Mediation und die große Schlichtung", so der Konzern.

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