Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Scholz fordert deutlich stärkeren Wohnungsbau

Berlin | Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Länder und Kommunen zu einem deutlich verstärkten Wohnungsbau aufgefordert und standardisierte Genehmigungsverfahren für ganz Deutschland verlangt.

"Wohnen ist die große soziale Frage der Zukunft", sagte Scholz der "Bild am Sonntag": "Die Länder und Kommunen müssen sich anstrengen. Neues Bauland muss ausgewiesen werden, da brauchen wir viel mehr Tempo, sonst haben wir in Ballungszentren bald ein Riesenproblem. Und wir brauchen standardisierte Genehmigungsverfahren für bestimmte Bautypen. Das wird gerade in Hamburg ausprobiert und sollte dann auf ganz Deutschland ausgeweitet werden." Scholz verwies darauf, dass in den 60er- und 70er-Jahre in Deutschland viel mehr Wohnungen gebaut worden seien.

"Mein Wunsch an die Bauwirtschaft: Dass sie sich traut und ihre Kapazitäten deutlich ausweitet. Wir brauchen neue Zementfabriken, neue Produktionsstätten für Kacheln, Dämmmaterialien und Fenster. Und es muss mehr ausgebildet werden. Bauarbeiter ist ein Beruf mit Zukunft."

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

gelber_sack_pixabay_19012018

Berlin | Der Abfallexperte Hennig Wilts hält das deutsche Recyclingsystem für gescheitert. Nirgendwo zeige sich das klarer als beim Plastik. Beim Müllsammeln und Erfassen seien die Deutschen noch sehr gut, sagt Wilts, der am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie für Kreislaufwirtschaft zuständig ist.

München | Bayern verklagt laut eines Zeitungsberichts den Volkswagen-Konzern im Zuge des Abgasskandals auf Schadenersatz. Im Fuhrpark Bayerns seien etwa 1.000 VW-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen, berichtet das "Handelsblatt" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf das bayerische Finanzministerium. Eine genaue Schadenshöhe habe das Finanzministerium nicht nennen können.

wohnraum_1072013a

Berlin | Auf dem Immobilienmarkt zeichnet sich weiter keine Entspannung ab. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Auswertung des Analysehauses Empirica. Die Neuvertragsmieten in den sogenannten Top-7-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) stiegen demnach 2018 im Mittel um 4,2 Prozent.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >