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Signal-Iduna-Chef sieht "unfairen Wettbewerbsvorteil" für Tech-Riesen

Dortmund | Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann sieht einen "unfairen Wettbewerbsvorteil" bei den großen Tech-Konzernen wie Google, Amazon und Facebook. Auslöser dafür ist nach seiner Ansicht die Politik: "Versicherer müssen strengste Datenschutzregeln befolgen. Gleichzeitig haben Unternehmen wie Facebook zig Datenskandale in Folge – und nichts passiert", sagte er dem "Handelsblatt".

Stattdessen schaue der Gesetzgeber einfach zu. Seinen Vorwurf begründete Leitermann, dessen Vertrag bei dem Dortmunder Versicherer gerade um weitere fünf Jahre verlängert wurde, mit den unterschiedlichen Maßstäben beim Datenschutz. Demnach dürften Assekuranzen beispielsweise die Daten eines Kunden in der Krankenversicherung nicht in der Lebensversicherung verwenden.

"Google, Facebook und Amazon können alle Daten in einen Topf werfen und keinen stört es", sagte er. Gegen diese Art von Wettbewerbsverzerrung müsse die Branche vorgehen. Den Eintritt eines Technologieriesen in die Versicherungswirtschaft, über den immer wieder gesprochen wird, fürchtet Leitermann nicht.

Diese Unternehmen suchen nach seiner Ansicht immer Geschäfte, die gut skalierbar sind und eine schnelle Rendite versprechen. Deswegen seien die Geschäftsbereiche von Versicherern nicht so spannend für die großen Plattformen. "Unterschätzen darf man die großen Tech-Konzerne aber keinesfalls, allein wegen ihrer unglaublichen Datenmengen und Servicequalität", warnte Leitermann.

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Eileen O‘Sullivan, Volt

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Sabine Kader, Die Partei

Inga Beißwänger, Bündnis Grundeinkommen

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Fritz Ullmann, MLPD

Reinhard Bütikofer, Bündnis 90/Die Grünen

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Alexandra Geese, Bündnis 90/ Die Grünen

Nadine Milde, Bündnis 90/Die Grünen

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