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Staat kommt nach Thomas-Cook-Pleite billiger davon als gedacht

Berlin | Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.

Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas-Cook-Bundportal bislang nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Bisher sind demnach 95.600 Fälle und damit bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt.

Der Zusammenbruch von Thomas Cook hatte im Herbst 2019 zahlreiche Reisende betroffen. Zwar hatte der Reisekonzern eine Versicherung für den Fall der Pleite abgeschlossen, doch die Versicherungssumme von 110 Millionen Euro reichte nicht, um alle Kunden voll zu entschädigen. Daraufhin sprang der Bund ein und erklärte sich bereit, auf freiwilliger Basis den restlichen Schaden zu ersetzen.

Dass der Staat nun billiger davonkommt als erwartet, liege daran, dass sich viele Kunden ihr Geld von anderer Stelle geholt hätten, heißt es im Bundesjustizministerium. Wer die geplatzte Reise mit einer Kreditkarte gezahlt hatte, konnte sich sein Geld oft über den Kreditkartenanbieter zurückholen. Gleiches gilt für Lastschriften, die viele Kunden noch so rechtzeitig zurückgeben konnten, dass sie nicht auf dem Reisepreis sitzen blieben.

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