Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

thomas_cook_pixa_18072021

Staat kommt nach Thomas-Cook-Pleite billiger davon als gedacht

Berlin | Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.

Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas-Cook-Bundportal bislang nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Bisher sind demnach 95.600 Fälle und damit bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt.

Der Zusammenbruch von Thomas Cook hatte im Herbst 2019 zahlreiche Reisende betroffen. Zwar hatte der Reisekonzern eine Versicherung für den Fall der Pleite abgeschlossen, doch die Versicherungssumme von 110 Millionen Euro reichte nicht, um alle Kunden voll zu entschädigen. Daraufhin sprang der Bund ein und erklärte sich bereit, auf freiwilliger Basis den restlichen Schaden zu ersetzen.

Dass der Staat nun billiger davonkommt als erwartet, liege daran, dass sich viele Kunden ihr Geld von anderer Stelle geholt hätten, heißt es im Bundesjustizministerium. Wer die geplatzte Reise mit einer Kreditkarte gezahlt hatte, konnte sich sein Geld oft über den Kreditkartenanbieter zurückholen. Gleiches gilt für Lastschriften, die viele Kunden noch so rechtzeitig zurückgeben konnten, dass sie nicht auf dem Reisepreis sitzen blieben.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

mercedes_pixa_24092021

Stuttgart | Mercedes-Kunden müssen auf ein neues Auto teilweise schon mehr als ein Jahr warten. "Ja, die Nachfrage ist bei Mercedes-Benz enorm und gleichzeitig gibt es derzeit leider starke Einschränkungen", sagte Daimler-Vorstandschef Ola Källenius der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Schuld daran ist die Halbleiter-Krise, die immer wieder für Produktionsunterbrechungen sorgt.

immobilie_pixabay_24092021

Wohnimmobilienpreise steigen weiter

Wiesbaden | Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal um durchschnittlich 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

bmw_mb_pixabay_21092021

Berlin | Weil die Autoindustrie nicht auf ihre Forderungen nach einem Verbrennerausstieg bis zum Jahr 2030 eingegangen ist, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nun offiziell Klage gegen BMW und die Daimler-Tochter Mercedes eingereicht. "Es ist genauso eingetreten, wie wir es uns gedacht haben", sagte ein DUH-Anwalt dem "Handelsblatt". Am Montagabend seien die Klageschriften deswegen jeweils an die Landgerichte in München und Stuttgart rausgegangen.

Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 bei report-K

Am 26. September wählt Deutschland, NRW und Köln einen neuen Bundestag. report-K berichtet den ganzen Tag über die Wahl, die Wahlbeteteiligung und ab 18 Uhr aus dem Historischen Rathaus und von den Wahlpartys der Parteien in Köln. Alle Fakten und Daten deutschlandweit und Köln mit einem speziellen Fokus auf Köln und Interviews mit Kölner Spitzenpolitiker*innen im report-K-Liveticker ab 18 Uhr.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >