Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

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Studie: Gefahr einer Immobilienblase steigt

Berlin | Die Gefahr einer Immobilienblase in Deutschland ist laut einer Studie des Analysehauses Empirica im zweiten Quartal weiter angestiegen. Dies betreffe sowohl Schrumpfungs- als auch Wachstumsregionen, so der sogenannte "Blasenindex", der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das Rückschlagpotential der Immobilienpreise liege nun bundesweit bei 23 Prozent, vor drei Jahren waren es noch 12 Prozent.

In den Top 7-Städten liegt das Rückschlagpotential gar bei 42 Prozent, nach 28 Prozent im Jahr 2017. Begünstigt werde ein möglicher Einbruch durch Hemmnisse des Mietanstiegs, Arbeitslosigkeit, weniger Zuwanderung in die Schwarmstädte oder Markteingriffe wie eine Vermögensabgabe, ein Mietendeckel, oder der Mietpreisstopp. Erstmals seit über 20 Jahren schlage bei der Bewertung nun auch der Verschuldungs-Indikator Alarm: relativ zum BIP erreiche der Schuldenstand ein Zehnjahreshoch.

Zudem seien auch die Darlehensauszahlungen bereits im ersten Quartal 2020 so hoch wie seit über 20 Jahren nicht mehr gewesen. In den zwölf größten Städten bleibt die Blasengefahr gegenüber dem Vorquartal unverändert. In zehn Großstädten gilt sie als "eher hoch", lediglich in Leipzig und Dortmund ist die Gefahr nur "mäßig hoch", so das Analysehaus.

Mieten und Kaufpreise wachsen zudem in 272 von 401 kreisfreien Städten und Landkreisen nicht mehr im Gleichklang. Im Vorquartal betraf dies 260, vor drei Jahren nur 185 kreisfreie Städte und Landkreise, heißt es in der Studie.

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