Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

auspuff_22092015d

Stuttgarts Oberbürgermeister mahnt Nachrüstung von Diesel-Autos an

Stuttgart | Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn mahnt vor dem Autogipfel in Stuttgart die Autoindustrie zur Nachrüstung bei älteren Dieselfahrzeugen: "Es darf nicht nur ein bisschen Nachrüstung sein. Sie muss im Ergebnis mindestens so viel bringen wie Fahrverbote, und das muss belegt werden", sagte der erste grüne Oberbürgermeister des Stadt dem "Handelsblatt". Nur dann könne auf die Fahrverbote verzichtet werden.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann trifft sich am Freitag mit den Autobossen in Stuttgart, um über die Zukunft der Industrie zu diskutieren. In Baden-Württemberg hängen rund 230.000 Arbeitsplätze direkt von der Autoindustrie ab. Der Entwurf der Landesregierung in Baden Württemberg zum Luftreinhalteplan sieht bei Feinstaubalarm begrenzte Fahrverbote für Diesel vor, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen.

Es geht um die Umrüstung von bundesweit fast sechs Millionen Diesel, die meist nur auf dem Papier der Abgasnorm Euro 5 entsprechen. "Wer für ein Problem verantwortlich ist, der muss es auch lösen. Der Ball liegt jetzt eindeutig bei der Automobilindustrie", betonte Kuhn.

Für die Autoindustrie steht in Stuttgart viel auf dem Spiel, schreibt das "Handelsblatt": Was hier beschlossen wird, kann zur Messlatte für ganz Deutschland werden. Denn in mindestens zwei Dutzend weiteren Städten drohen Fahrverbote. "Der Ansatz des Ministerpräsidenten und von mir ist, dass Stuttgart ein Hotspot nachhaltiger Mobilität wird", betonte Kuhn.

Er kritisierte die Lobbyarbeit von VDA-Präsident Matthias Wissmann als gescheitert. "Statt bei der Elektromobilität voranzugehen und das Thema Stickstoffdioxide offensiv anzugehen, hat er in Berlin und Brüssel das Problem weggedrückt." Zeit, die der Industrie jetzt fehle.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Zahl der Insolvenzen geht zurück

Wiebaden | Die Zahl der Unternehmenspleiten und Verbraucherinsolvenzen geht deutlich zurück. Im Juli 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.633 Unternehmensinsolvenzen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag weiter mitteilt, waren das 9,8 Prozent weniger als im Juli 2016. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Juli 2017 mit 318 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen.

container_18092016

Berlin | Deutschland hat kaum Möglichkeiten, seinen hohen Exportüberschuss zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums (BMF). Die Wirkungen auf den Leistungsbilanzsaldo seien "begrenzt", heißt es in dem 40-seitigen Gutachten, über das das "Handelsblatt" berichtet.

Berlin | Die Bundesregierung warnt die Autobranche eindringlich vor einer bedrohlichen Abhängigkeit von Konkurrenten in der Batterieproduktion: Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus Asien und den USA bei der Produktion von Elektroautos müssten Hersteller und Zulieferer endlich beim Aufbau einer eigenen Batterie-Fertigung aktiv werden, fordert Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig in der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Wer über Elektromobilität redet, darf bei der Batterieproduktion nicht schweigen. Die Industrie muss größere europäische Aktivitäten entfalten, wenn wir Premiumanbieter und Autoland Nummer eins bleiben wollen", sagte Machnig.

Bundestagswahl 2017

bundestagswahl_2017_button

Bundestagswahl 2017 in Köln

Zum Spezial von report-K / Internetzeitung Köln >

--- --- ---

kandidaten_koeln_13092017

Report-K interviewte die Direktkandidaten - die Videointerviews finden Sie hier, sortiert nach

Nach Partei >

Nach Wahlkreisen >

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Bildungsmesse

bildungsmesse_02092017kl

Kölner Bildungsmesse 2017 im Gürzenich

Report-K berichtete von der Kölner Bildungsmesse - Sehen Sie hier spannende Interviews mit Ausstellern zu neuen beruflichen Möglichkeiten und Chancen

Bundestagswahl 2017

Am 24. September finden die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt. Im Spezial von report-K finden Sie aktuelle Informationen, Hintergründe, Wahlprogramm zur Bundestagswahl in Köln und in Deutschland. Hier geht es zum report-K Bundestagswahl 2017 Spezial >

Hinweis der Redaktion: Am 24. September ab 17:30 Uhr bieten wir wieder einen Livestream aus dem Kölner Rathaus zur Bundestagswahl 2017 an.