Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

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TUI: Vertrag für Milliardenkredit unterschrieben

Hannover | Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an den Reisekonzern TUI in der Coronakrise ist frei. Man habe mit der KfW einen Vertrag für einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro unterschrieben, teilte TUI am Mittwochvormittag mit. Der Überbrückungskredit war demnach am 27. März im Rahmen der staatlichen Corona-Programme durch die Bundesregierung bewilligt worden.

Mehrere Banken hätten ihre Unterstützung erklärt, so das Unternehmen weiter. Mit dem KfW-Kredit will TUI nach eigenen Angaben die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abfedern, bis ein normaler Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Vor der Krise habe das aktuelle Geschäftsjahr 2020 noch mit "extrem starken Buchungen" begonnen, so TUI.

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Frankfurt/Main | Die deutsche Wirtschaft ist nach Ansicht von Sparkassenpräsident Helmut Schleweis gut vorbereitet für einen Neustart. "Viele Firmen haben mit Liquidität und Kreditlinien entsprechend vorgesorgt, um dafür gerüstet zu sein, wenn die Produktion nach dem Shutdown wieder hochfährt", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Die Unternehmenskunden der 377 Sparkassen hielten Ende April 157 Milliarden Euro Einlagen auf ihren Konten, das seien noch einmal 8,2 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.

Berlin | Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert einen Schulden-Erlass für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige in der Coronakrise. "Diese Kleinstunternehmen, die im Zuge der Coronakrise Kredite bekommen, dürfen nicht mittelfristig in die Insolvenz getrieben werden. Hier ist der Staat gefordert und muss ihnen die so entstehenden Schulden erlassen", sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

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