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Tageszeitungsredakteure zur Urabstimmung aufgerufen

Köln | Der Deutsche Journalisten-Verband Landesverband NRW ruft seine Mitglieder bei 23 Tageszeitungen in NRW zur Urabstimmung auf.  Nach 17 Warnstreiktagen konnten sich Verleger und Gewerkschaften noch nicht einigen. Die Gewerkschaft fordert 2,8 Prozent mehr Gehalt, die Verleger bieten für dieses Jahr 1,7 Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Euro, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis 2020. Die Gewerkschaften fürchten, dass mit diesem Angebot noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen wird.

Gewerkschaften und Verleger sind bislang zu sechs Verhandlungsrunden zusammengekommen, zuletzt am 4. Juni in Würzburg. Es geht um die Gehälter von 13.000 Redakteurinnen und Redakteuren bei Tageszeitungen. Nach der Zusammenkunft in Würzburg entschloss sich die Große Tarifkommission zum Aufruf über die Urabstimmung.

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