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VW-Markenchef sieht wenig Chancen für Wasserstoff-Antrieb

Wolfsburg | Der Volkswagen-Konzern hat einer schnellen Einführung des Wasserstoff-Antriebs eine Absage erteilt. "Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieaufwendig, dafür fehlt heute regenerativ erzeugter Strom", sagte VW-Markenchef Herbert Diess dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Im aktuellen Planungshorizont von Volkswagen bis zum Jahr 2025 werde es diese Antriebsform nicht geben.

Volkswagen will an der Kombination von Wasserstoff und Brennstoffstelle immerhin forschen. "Wir arbeiten weiter an dieser Technologie", sagte Diess. Der Wasserstoff-Antrieb sei "grundsätzlich machbar", auch wenn der Aufbau eines neuen Tankstellennetzes viel aufwendiger sei als beim Elektroantrieb.

Wichtigste Voraussetzung sei der Einstieg in eine Wasserstoff-Wirtschaft. Überschüssige Mengen an Solar- und Windstrom könnten dann für die Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Der Wolfsburger Konzern setzt bei neuen Antriebsformen vor allem auf batteriebetriebene Fahrzeuge.

"Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft. Anders sind die Flottenziele nicht zu erreichen", sagte Diess. Weltweit werden in den kommenden Jahren neue Emissionsgrenzen eingeführt.

Die Fahrzeugflotten aller Hersteller dürfen bestimmte Grenzwerte bei Kohlendioxid und Stickoxiden künftig nicht mehr überschreiten.

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