Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

VW-Markenchef sieht wenig Chancen für Wasserstoff-Antrieb

Wolfsburg | Der Volkswagen-Konzern hat einer schnellen Einführung des Wasserstoff-Antriebs eine Absage erteilt. "Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieaufwendig, dafür fehlt heute regenerativ erzeugter Strom", sagte VW-Markenchef Herbert Diess dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Im aktuellen Planungshorizont von Volkswagen bis zum Jahr 2025 werde es diese Antriebsform nicht geben.

Volkswagen will an der Kombination von Wasserstoff und Brennstoffstelle immerhin forschen. "Wir arbeiten weiter an dieser Technologie", sagte Diess. Der Wasserstoff-Antrieb sei "grundsätzlich machbar", auch wenn der Aufbau eines neuen Tankstellennetzes viel aufwendiger sei als beim Elektroantrieb.

Wichtigste Voraussetzung sei der Einstieg in eine Wasserstoff-Wirtschaft. Überschüssige Mengen an Solar- und Windstrom könnten dann für die Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden. Der Wolfsburger Konzern setzt bei neuen Antriebsformen vor allem auf batteriebetriebene Fahrzeuge.

"Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft. Anders sind die Flottenziele nicht zu erreichen", sagte Diess. Weltweit werden in den kommenden Jahren neue Emissionsgrenzen eingeführt.

Die Fahrzeugflotten aller Hersteller dürfen bestimmte Grenzwerte bei Kohlendioxid und Stickoxiden künftig nicht mehr überschreiten.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Kommunen sollten nach Ansicht der Denkfabrik "Agora Energiewende" Geld für die Windräder auf ihrem Gemeindegebiet erhalten. Damit sollten Bürger besänftigt werden, die gegen Windanlagen in der Nähe ihrer Wohnorte kämpfen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

geld

Wiesbaden | Im Oktober 2017 haben die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen gemeldet: Das waren 1,0 Prozent mehr als im Oktober 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Wirtschaftsbereich Handel gab es im Oktober 2017 mit 300 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 267 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes.

07

Wiesbaden | Im Jahr 2017 sind in Deutschland 1,1 Prozent mehr Zigaretten versteuert als im Vorjahr. Die Menge des versteuerten Pfeifentabaks stieg deutlich an (+ 28,7 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Dazu gehören neben traditionellem Pfeifentabak auch Wasserpfeifentabak und neuartige Pfeifentabakprodukte.

Report-K Karneval-Livestream

livestream_kasten_03012017

Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Dienstag 16.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
Amazonencorps Frechen
Treuer Husar blau-gelb
KG Knobelbröder

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN