Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

wolfsburg_vw_1442013p

VW-Vorstand: Autonomes Fahren braucht noch Zeit

Wolfsburg | Laut dem neuen Volkswagen-Softwarevorstand Christian Senger wird komplett autonomes Fahren auf absehbare Zeit nicht möglich sein. "Die 95 Prozent beim autonomen Fahren werden wir relativ schnell erreichen", sagte Senger dem Berliner "Tagesspiegel". Das genüge nur leider nicht, um in jeder Situation das Lenkrad loslassen zu können.

"Bis wir dann die 99,9 Prozent erreichen, also nahezu komplett autonomes Fahren ermöglichen können, wird es richtig Kraft kosten." Ein Datum könne man deshalb heute noch nicht nennen, so Senger. "Bis der Roboter-Volkswagen für jedermann kommt, wird es noch ein paar Tage dauern."

Mit Blick auf die Konkurrenz von Technologie-Unternehmen zeigte sich der VW-Vorstand dennoch selbstbewusst. "Zur Wahrheit gehört auch, dass es bisher kein einziges Beispiel für ein Auto gibt, das vollständig von einem IT-Unternehmen auf die Räder gestellt wurde", so Senger. "Automobilhersteller bleiben auch weiterhin Automobilhersteller, dafür wird unverändert eine hohe Ingenieurs- und Industrialisierungskompetenz gebraucht."

Zudem wolle VW Software zu einer Kernkompetenz des Konzerns machen. Senger kündigte an, dass VW Updates über die gesamte Lebensdauer eines Autos garantieren müsse. "Das Auto wird zu einem digitalen Lebensraum", sagte er weiter, einige Services könnten aber aufgrund des Datenschutzes vorerst nicht erlaubt werden.

"Sicher müssen wir es ermöglichen, dass unsere Kunden im Auto online einkaufen können", erklärte Senger. Für einige solcher Dienste müssten aber Daten weitergegeben werden. VW strebe jedoch bei der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen aber keine volle Datenoffenheit an.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Essen | In einem Brandbrief an die Mitarbeiter hat der Vorstandsvorsitzende von Thyssenkrupp, Guido Kerkhoff, am Freitag vergangener Woche laut eines Medienberichts ein fast schon verzweifelt anmutendes Sparpaket angekündigt. Die "angespannte Ergebnissituation" und die "aktuelle konjunkturelle Entwicklung" machten es nötig, über die bereits eingeleiteten Umstrukturierungsprogramme hinaus auch "kurzfristige Einsparpotenziale zu realisieren", heißt es in dem Brief, über den der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. So habe Kerkhoff einen "sofortigen Einstellungsstopp" für die Konzernverwaltung verhängt.

Berlin | Die Bundesbürger fliegen immer mehr: Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Flugpassagiere im ersten Halbjahr 2019 um rund fünf Prozent zugenommen. Das zeigt eine Analyse von Flightright, einem Legal Start-up für Fluggastrechte, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. Demnach müssten sich Flugreisende dabei an den größten deutschen Flughäfen am häufigsten mit Verspätungen rumschlagen.

Stromtrasse_280620155

Bayreuth | Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat den jüngsten Eingriff von Bund und Ländern in die Pläne für den umstrittenen Ausbau von Stromnetzen im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen kritisiert. Das "Verkünden froher Botschaften, man habe Leitungen verhindert", helfe sicherlich nicht der Akzeptanz des Netzausbaus, sagte Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens dem Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 8/2019). Er reagierte damit auf einen Kompromiss, den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit seinen Länderkollegen Anfang Juni geschlossen hatte.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >