Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

chocolat01_pixelio20120211

Verbraucherpreise im August um 2,0 Prozent gestiegen

Wiesbaden | Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im August 2018 um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im achten Monat des Jahres um 0,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende Juli.

Maßgeblich beeinflusst wurde die Inflationsrate wie in den Vormonaten durch den Preisanstieg bei Energieprodukten. Die Preise für Energie lagen im August 2018 um 6,9 Prozent höher als im August 2017 (Juli 2018: +6,6 Prozent). Insbesondere waren leichtes Heizöl (+29,7 Prozent) und Kraftstoffe (+12,4 Prozent) teurer als ein Jahr zuvor.

Den starken Preisanstiegen bei Mineralölprodukten standen vergleichsweise moderate Preisentwicklungen bei anderen Energieprodukten gegenüber (zum Beispiel Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme: +2,0 Prozent; Strom: +1,0 Prozent; Gas: -1,5 Prozent). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen von August 2017 bis August 2018 um 2,5 Prozent. Die Preissteigerungen betrafen dabei alle Gütergruppen.

Vor allem Lebensmittel wurden teurer

Teurer als ein Jahr zuvor waren vor allem Obst (+4,7 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (+4,0 Prozent). Auch für Gemüse (+3,5 Prozent) sowie für Speisefette und Speiseöle (+3,0 Prozent) mussten die Verbraucher binnen Jahresfrist deutlich mehr bezahlen. Gemessen an der Gesamtteuerung erhöhten sich die Preise für Waren insgesamt im August 2018 gegenüber dem Vorjahr mit +2,7 Prozent überdurchschnittlich, maßgeblich bestimmt durch die Preisanstiege bei Energie (+6,9 Prozent) und bei Nahrungsmitteln (+2,5 Prozent).

Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich, zum Beispiel Bier (+5,1 Prozent), Zeitungen und Zeitschriften (+4,5 Prozent) sowie Tabakwaren (+3,2 Prozent). Günstiger für die Verbraucher wurden vor allem Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,8 Prozent). Im Vergleich zu den Preisen für Waren erhöhten sich im August 2018 die Preise für Dienstleistungen insgesamt mit +1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich schwächer. Die Preisentwicklung für Dienstleistungen wirkte somit dämpfend auf die Inflationsrate. Bedeutsam für die Preiserhöhung bei Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,6 Prozent), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden.

Etwas stärker verteuerten sich zum Beispiel Sport- und Erholungsdienstleistungen (+2,9 Prozent) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+2,8 Prozent). Günstiger waren hingegen Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-13,0 Prozent), insbesondere durch den Wegfall der Kinderbetreuungskosten in einigen Bundesländern, so die Statistiker weiter. Nennenswerte Preisrückgänge gegenüber August 2017 gab es auch bei Flugtickets (-6,2 Prozent).

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

fabrik_pixabay_22022019

Köln | Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt weiter, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München heute mit. Auch das Statistische Bundesamt (Destatis) lieferte heute keine positiven Zahlen sondern spricht davon, dass das Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät.

Berlin | In der Debatte um das umstrittene "Framing Manual" der ARD hat sich jetzt die Linguistin und Autorin der Studie, Elisabeth Wehling, zu Wort gemeldet.

Berlin | Private-Equity-Gesellschaften (PE) haben im Jahr 2017 so viele Firmen aus Deutschland übernommen wie seit 2007 nicht mehr, dem Jahr vor der Weltfinanzkrise. Das zeigt der aktuelle "Private Equity Monitor" des Instituts Arbeit und Technik (IAT), über den die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtet. Demnach hätten PE-Investoren in dem Jahr 274 deutsche Unternehmen übernommen.

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >