Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

maler_anstreicher_17032018

Wartezeit für Handwerker steigt auf zehn Wochen

Berlin | Wegen der anhaltend guten Auftragslage müssen die Bundesbürger immer länger auf ihren Handwerker warten. "Die Auftragsvorlaufzeit, also die Zeit, die der Betrieb benötigt, um die bereits vorhandenen Aufträge abzuarbeiten, ist aufgrund der guten Konjunktur derzeit auf im Schnitt zehn Wochen gestiegen", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der "Welt am Sonntag". Dabei wird es für viele Betriebe immer schwieriger, für die vielen Aufträge zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

"40 Prozent der Handwerksbetriebe haben inzwischen Probleme, offene Stellen neu zu besetzen", sagte Wollseifer. Ist das Problem jetzt schon groß, wird es in Zukunft wohl noch viel größer. Das zeigen die Azubi-Zahlen, die einen deutlichen Rückgang der Auszubildendenzahlen in den vergangenen zehn Jahren aufweisen.

"Wie alle Branchen leiden wir unter der seit Jahren sinkenden Zahl von Schulabgängern", sagt der ZDH-Präsident. Es gebe aber noch ein weiteres Problem: "Der Anteil der jungen Menschen, die nach der Schule in ein Studium streben, ist deutlich höher als noch vor zehn Jahren." Die gute Nachricht aus Sicht der wartenden Kunden ist: Laut ZDH beginnen derzeit 13 Prozent und damit zunehmend mehr Abiturienten eine Handwerkerlehre.

Was wohl auch daran liegt, dass das Einkommen allein immer weniger ein Grund dafür ist, ein Studium zu absolvieren. "Das Lebensarbeitseinkommen eines Handwerksmeisters liegt im Schnitt etwa gleichauf mit dem eines Bachelor-Absolventen und kann sogar darüber liegen", so Wollseifer. Zudem sei der Arbeitsplatz eines Meisters sicherer als es bei Akademikern der Fall ist.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Nach dem Zusammenschluss mit Karstadt rechnet die Arbeitnehmervertretung von Kaufhof mit einem Jobabbau. "Wir gehen naturgemäß vom Schlimmsten aus", sagt Gesamtbetriebsratschef Peter Zysik der "Bild am Sonntag". "Aber wir werden alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, dass es zu keinem sozialen Kahlschlag kommt."

Berlin | Die Bundesregierung geht von steigenden Investitionen in den Schienenverkehr aus. Nachdem sie im November den Bundesverkehrswegeplan um rund 30 Ausbauprojekte erweitert hatte, rechnet das zuständige Bundesverkehrsministerium für die Jahre 2019 bis 2030 mit einem "Gesamtbedarf an Bundesmitteln" von 32 Milliarden Euro.

Bram Schot wird neuer Audi-Chef

Ingolstadt | Der bisherige Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot wird neuer Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Schot übernehme den Posten ab dem 1. Januar 2019, teilte Audi am Mittwoch mit. Zudem soll er sein bisheriges Vorstandsressort Vertrieb und Marketing kommissarisch leiten.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende blicken auf die Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >