Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

wind_pixabay_11082019

Windindustrie baut innerhalb eines Jahres 26.000 Arbeitsplätze ab

Berlin | Die deutsche Windkraft-Branche hat im Jahr 2017 insgesamt 26.000 Stellen abgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervor. Die "Welt am Sonntag" berichtet darüber.

Demnach nahm die Bruttobeschäftigung im Bereich Windenergie an Land von 133.800 Personen im Jahre 2016 bis Ende 2017 auf 112.100 ab. Die Beschäftigtenzahl im Bereich Offshore-Windkraft sank von 27.200 Personen auf 23.000. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, liegen zur Beschäftigungssituation bei den erneuerbaren Energien mangels eindeutiger Abgrenzbarkeit der einzelnen Bereich keine vollständigen Angaben aus der amtlichen Statistik vor. Das Ministerium lasse die Bruttobeschäftigung differenziert nach Technologien allerdings durch Gutachter im Rahmen von Forschungsvorhaben ermitteln.

"Die Zahlen sind bestürzend: In nur einem Jahr sind in der Windindustrie insgesamt 26.000 Arbeitsplätze abgebaut worden und damit mehr als insgesamt in der Braunkohle beschäftigt sind", kommentierte Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Linke-Fraktion die Zahlen. "Damit ist die Beschäftigungssituation bei Windenergie an Land um circa fünf Jahre zurückgefallen." Der Politiker erwartet ein weiteres Absinken der Beschäftigtenzahlen in den Jahren 2018 und 2019. "Es wäre die Aufgabe der Bundesregierung, diese Abwärtsentwicklung sofort zu stoppen und gute Rahmenbedingungen für die Windenergieindustrie zu schaffen sowie für Akzeptanz durch Beteiligung vor Ort zu sorgen", erklärte Beutin: "Doch im Bundeswirtschaftsministerium steht alles still, auch die Arbeitsgruppe Akzeptanz, vor über einem Jahr gegründet, hat null Ergebnisse zu verzeichnen."

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Martorell | Der Chef der spanischen VW-Tochterfirma Seat, Luca de Meo, rechnet mit einer schweren Krise seiner Branche.

bahn_18-02-2014-01

Berlin | Bei Bahnhöfen und Gleisanlagen schiebt die Deutsche Bahn offenbar einen Investitionsstau in Höhe von insgesamt 49 Milliarden Euro vor sich her: 44,5 Milliarden Euro davon entfallen auf das Schienennetz, 4,5 Milliarden Euro auf Bahnhöfe und Haltepunkte. Die Zahlen gehen aus der schriftlichen Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über welche das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) berichtet. Laut Aufstellung des Verkehrsministeriums ist allein bei der Instandsetzung von Brücken ein Nachholbedarf in Höhe von 18,5 Milliarden Euro aufgelaufen.

Sofia | Nach der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien hat der Volkswagen-Konzern seine Pläne für ein neues Werk nahe der Metropole Izmir auf Eis gelegt. Vom Zögern in der VW-Zentrale könnte nun wiederum Bulgarien als Standort profitieren, das mit der Türkei um die begehrte Volkswagen-Investition konkurrierte: "Wir haben einen Weg gefunden, dem Volkswagen-Konzern statt 135 Millionen Euro 250 bis 260 Millionen Euro anzubieten", sagte der ehemalige bulgarische Staatschef Rossen Plewneliew, der gegenwärtig der Präsident des bulgarischen Automobilclusters in Sofia ist, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). VW sei ein entsprechendes Angebot unterbreitet worden, eine Antwort stehe noch aus.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >