Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

ZEW-Konjunkturerwartungen bleiben im negativen Bereich

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Dezember leicht verbessert. Der entsprechende Index stieg um 6,6 Zähler auf nun -17,5 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Die Konjunkturerwartungen sind trotz dieser Verbesserung weiterhin negativ und erheblich unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 22,5 Punkten.

Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich im Dezember weiter deutlich. Sie fiel um 12,9 Punkte auf einen Wert von 45,3 Punkten. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone stiegen um 1,0 Punkte auf einen neuen Wert von -21,0 Punkten.

Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet sank hingegen erneut. Der aktuelle Wert der Lageeinschätzung beträgt 12,1 Punkte und liegt damit 6,1 Punkte unterhalb des Wertes vom Vormonat. Die Einschätzungen zur zukünftigen Inflationsentwicklung gehen entsprechend ebenfalls stark zurück.

Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet sinken um 19,5 Punkte auf einen neuen Wert von 6,0 Punkten. "Der Anstieg der Konjunkturerwartungen im Dezember ist erfreulich, sollte aber nicht überinterpretiert werden. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage hat sich sowohl für Deutschland als auch das Eurogebiet erheblich verschlechtert", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Dies deute auf ein relativ schwaches Wirtschaftswachstum im vierten Quartal hin. "Die Unsicherheiten wie etwa der schwelende internationale Handelskonflikt und der Brexit, die vor allem die privaten Investitionen und die Exporte Deutschlands negativ beeinflussen, bleiben nach wie vor bestehen", so Wambach weiter.

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Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im März deutlich verbessert: Der entsprechende Index stieg von -13,4 Zählern im Februar auf nun -3,6 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Der Indikator befindet sich damit aber nach wie vor im negativen Bereich und unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 22,2 Punkten, auch wenn die Einschätzungen zur mittelfristigen Konjunkturentwicklung inzwischen weniger pessimistisch als noch vor ein oder zwei Monaten sind. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich im März erneut.

Frankfurt/Main | Die Deutsche Bank und die Commerzbank werden laut eines Zeitungsberichts nach jetziger Planung vermutlich noch am Sonntag eine Adhoc-Mitteilung zur Aufnahme offizieller Sondierungsgespräche veröffentlichen.

Dortmund | Signal-Iduna-Chef Ulrich Leitermann sieht einen "unfairen Wettbewerbsvorteil" bei den großen Tech-Konzernen wie Google, Amazon und Facebook. Auslöser dafür ist nach seiner Ansicht die Politik: "Versicherer müssen strengste Datenschutzregeln befolgen. Gleichzeitig haben Unternehmen wie Facebook zig Datenskandale in Folge – und nichts passiert", sagte er dem "Handelsblatt".

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