Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Zulassung von E-Scootern stockt

Berlin | Käufer von E-Scootern müssen länger auf ihre Kleinstfahrzeuge warten als geplant. Elektrofachmärkte wie Media Markt und Saturn hätten in den vergangenen Tagen E-Mails an Vorbesteller verschickt, in denen für einzelne Modelle auf eine Verzögerung "auf unbestimmte Zeit" hingewiesen werde, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Hintergrund ist offenbar eine ausstehende Betriebserlaubnis.

"Wir liefern erst dann, wenn wir Modelle haben, bei denen definitiv eine Straßenzulassung vorliegt", sagte eine Konzernsprecherin dem Nachrichtenmagazin. Das sei bei vielen Modellen noch nicht der Fall. Das Kraftfahrt-Bundesamt, das die Zulassung nach einer Typprüfung erteilt, weist die Verantwortung von sich.

Die Zulassungsdauer betrage "etwa 14 Tage", hieß es. Hinzu kämen rund vier Wochen, die etwa der TÜV Rheinland "im Idealfall" für seine Prüfungen brauche. Dort sei aufgrund des großen Ansturms eigens ein Mitarbeiter für die Koordination der Scooter-Kontrollen bereitgestellt worden, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Obwohl E-Scooter bereits seit Mitte Juni in Deutschland zugelassen sind, hätten bisher erst 13 Modelle eine Betriebserlaubnis erhalten. Der hessische Hersteller Shift hat seinen Marktstart von August auf Mitte Dezember verschoben, andere Firmen vertrösten ihre Kunden seit Wochen in Bezug auf "laufende Prüfungsverfahren". Er habe sein aktuelles Modell aufgrund der komplexen Zulassungsprozedur bis auf Weiteres "eingestampft", sagte Shift-Geschäftsführer André Schaefer dem "Spiegel".

Nun hoffe er, bis zum Weihnachtsgeschäft einen neuen Scooter verkaufen zu können - dann mit der nötigen Betriebserlaubnis.

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