Wirtschaft NRW

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Köln | Neue Runde im Arbeitskampf beim Online-Versandhändler Amazon: Die Beschäftigten im NRW-Auslieferungslager Rheinberg streiken am Montag und Dienstag dieser Woche. Aufgerufen dazu hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Schon vergangegen Woche wurde am Standort Werne gestreikt. Ziel ist eine Bezahlung nach den Tarifverträgern des Einzelhandels.

Rotterdam | Der Betreiber des Hafens Rotterdam, des größten europäischen Seehafens, hat einen Mahnbrief an das Bundes- und NRW-Verkehrsministerium bezüglich des schleppenden Ausbaus der Betuwe-Linie auf deutscher Seite geschickt. "Wir müssen mit größter Sorge feststellen, dass es seit Jahren keine signifikanten Fortschritte beim wirtschaftlich bedeutendsten deutsch-niederländischen Schieneninfrastrukturprojekt, der Betuweverbindung, gibt", heißt es in dem Brief, über den die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Man habe in den Niederlanden 4,7 Milliarden Euro in die Verbindung bis zur Grenze investiert.

Aachen | Die Eisenbahnergewerkschaft EVG hat auch im Rheinland zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Warnstreik fand am heutigen Dienstagmorgen zwischen 3:30 und 9 Uhr statt. Betroffen sind die Standorte Aachen, Bottrop, Düren, Dormagen, Grevebroich, Geilenkirchen, Gummersbach, Mülheim, Hagen, Simmerrath, Velbert und Wesel.

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Berlin | Die Industrie- und Handelskammern im Rheinischen Revier warnen in ihrem "Rheinischen Appell" vor einem übereilten Kohleausstieg. Das Schreiben der Kammern Mittlerer Niederrhein, Köln und Aachen, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, richtet sich an die Mitglieder der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission. Die Verfasser sorgen sich insbesondere um die Zukunft der energieintensiven Industrie ihrer Region.

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Düsseldorf | Die Jury des Gründerpreises NRW hat heute zehn erfolgreiche Gründerinnen und Gründer für den Preis nominiert, auf den ein Preisgeld von 60.000 Euro ausgeschrieben ist. Trotz der starken Start-Up Szene in Köln hat es dieses Jahr kein Kölner unter die Nominierten geschafft.

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Essen | aktualisiert | Nach der Entscheidung es Oberverwaltungsgerichts NRW rechnet RWE mit einem Rodungsstopp bis "möglicherweise" Ende 2020. Der wirtschaftliche Schaden aus den zu erwartenden Betriebseinschränkungen liege über 100 Millionen Euro pro Jahr, teilte RWE am Freitag mit. An den Aussagen von RWE zum wirtschaftlichen Schaden, den das Unternehmen angibt, bestehen erhebliche Zweifel nach einem neuen Gutachten.

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Düsseldorf | Das Land Nordrhein-Westfalen gilt mit seinen Kohlekraftwerken und seinem hohen Anteil fossiler Energieträger als besonders dreckig. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat in dieser Woche zu einem „Energiegipfel“ in den Wirtschaftsclub Düsseldorf geladen. Ziel war eine möglichst „innovative und verantwortliche Gestaltung“ der Energiewende.

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Düsseldorf | Der US-Fahrdienstvermittler Uber wird neben München und Berlin künftig auch in Düsseldorf unterwegs sein. "Wir werden am 1. Oktober in Düsseldorf starten. Unser Angebot reflektiert dabei sehr stark das neue Uber", sagte Uber-Deutschland-Chef Christoph Weigler der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

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Köln | Bei den NRW-Standorten von Amazon wird der Streik von Donnerstag heute fortgesetzt. Die Gewerkschaft Verdi will für die Beschäftigten einen Tarifvertrag des Einzelhandels erreichen. Bisher zahlt der globale Online-Händler nach den niedrigeren Logistik-Bedingungen. Gestört werden soll so vor allem die versprochene Auslieferung des neuen FIFA-Computerspiels.

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Berlin | Die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forsts durch den Energiekonzern RWE veranlassen vermehrt dessen Kunden zum Umstieg auf Ökostrom. Bei der Düsseldorfer Naturstrom AG stamme seit Beginn der Räumung am 13. September jeder dritte Neukunde aus 50 Kilometer Umkreis um das umstrittene Projekt, sagte Sprecher Tim Loppe der "Heilbronner Stimme" (Dienstagsausgabe). Das hätten eigene Analysen ergeben.

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Berlin | Die Risiken, dass die Steuerzahler für die Rekultivierung und Folgeschäden der Braunkohletagebaue aufkommen müssen, sind in jüngster Vergangenheit gestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und des BUND, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten.

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Aachen | Der Energieversorger RWE will den Hambacher Forst trotz des Todes eines Bloggers während der Räumung weiter für die Braunkohleförderung roden. "Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion", sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". "Und ich bin tief betroffen, dass für eine solche Illusion, für ein solches Symbol gestern ein Mensch gestorben ist."

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Düsseldorf | Das Verarbeitende Gewerbe in Nordrhein-Westfalen musste in den vergangenen zwölf Monaten deutlich Federn lassen. Im Juli 2018 lag der Produktionsindex der NRW-Industrie um 2,7 Prozentpunkte unter dem Stand des Vorjahres.

Essen | Der Familienrat der Krupp-Nachfahren hat sich zutiefst besorgt um die Zukunft des Essener DAX-Konzerns geäußert und Konsequenzen in der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefordert. "Onkel Alfried hätte auf keinen Fall einfach abgewartet und gehofft, dass sich die Probleme von alleine erledigen", sagte dessen Nichte Diana Friz der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Mit ihren Cousins Eckbert und Friedrich von Bohlen und Halbach fordert sie die Stiftung auf, eine Führungsrolle im Krisenmanagement der Firma zu übernehmen.

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Köln | Am heutigen Montag hat die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die amtliche Erntestatistik für das Jahr 2018 nach Berlin weitergeleitet. Bei der Getreideernte kam das Land offenbar mit einem blauen Auge davon.

Ehrenamtspreis Köln 2018

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Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

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KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende blicken auf die Europawahl 2019

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Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

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