Wirtschaft NRW

Wuppertal | Die Küchenmaschine Thermomix wird nicht länger am Stammsitz des Unternehmens Vorwerk in Wuppertal gefertigt. "Die Thermomix-Produktion am Standort Wuppertal läuft voraussichtlich im Dezember 2019 aus", sagte ein Sprecher des Unternehmens der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Vorwerk reagiert damit auf die zuletzt gesunkenen Verkäufe bei der Küchenmaschine.

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Dortmund | Die NRW-Landesregierung bereitet die Gründung eines europäischen "Blockchain"-Institutes vor. Diese Technologie soll es ermöglichen, Internet-Geschäfte schnell und fälschungssicher abzuwickeln: "Noch in diesem Jahr wird diese Einrichtung in Dortmund die Arbeit aufnehmen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Angesiedelt wird dieses Zentrum zur Erforschung des sogenannten "Internets der Werte" demnach am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML).

Köln | Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat heute beschlossen, dass Bochum der neue Standort für das Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre wird.

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Düsseldorf | NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat seine Energiepolitik weiter konkretisiert. Er halte einen Ausbau der Windkraft in den nächsten fünf Jahren um rund 50 Prozent für realistisch, sagte Pinkwart der "Neuen Westfälischen". Bislang gibt es in NRW rund 5.500 MW Strom aus Windkraft.

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Düsseldorf | Eine nordrhein-westfälische Investorengruppe unter anderem mit Managern aus der Luftfahrt-Branche will die finanziell ins Trudeln geratene Fluggesellschaft Germania retten. Nach Informationen der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung arbeitet die Gruppe unter Koordination der ehemaligen Airline-Manager Joachim Hunold (Ex-LTU, Ex-Air Berlin), Udo Stern und Jörn Hellwig (beide Ex-Blue-Wings) mit Hochdruck an einer Rettung. Nach einem Besuch in der Berliner Germania-Zentrale und Blick in die Unterlagen soll kurzfristig ein zweistelliger Millionen-Betrag bereit gestellt werden.

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen könnte die Heimat der ersten deutschen Zellfabrik werden. Angetrieben von dem Aachener Professor und Erfinder Günther Schuh haben sich dafür vier Unternehmen zusammengetan. Dazu gehören die von Schuh gegründete Deutsche-Post-Tochter Streetscooter, das vor kurzem ebenfalls von dem Wirtschaftsingenieur ins Leben gerufene E-Auto-Unternehmen Ego, der Batteriehersteller BMZ-Group und das Start-Up TerraE, das seit vergangenem Jahr zur BMZ-Gruppe gehört.

Düsseldorf | Der sich verschärfende Streit zwischen den USA und Huawei beunruhigt die NRW-Landesregierung. Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Die Sicherheit der Netze sei zwar "in der sich entwickelnden digitalen Welt von entscheidender Bedeutung".

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Essen | Der Chef des Energieversorgers RWE, Rolf Martin Schmitz, zeigt sich in Sachen Hambacher Forst gesprächsbereit. "Die Auseinandersetzung um den Hambacher Forst ist nicht rational. Er ist aber zu einem Symbol für den Kohleausstieg geworden", sagte Schmitz der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

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Berlin | Die sogenannte Kohlekommission hat sich laut Medienberichten auf einen deutschen Kohleausstieg für das Jahr 2038 geeinigt.

Düsseldorf | Deutschlands drittgrößter Flughafen Düsseldorf rechnet 2019 erstmals mit mehr als 25 Millionen Passagieren. "Wir rechnen mit mehr als 25 Millionen Passagieren, mehr als je zuvor", sagte der Flughafenchef Thomas Schnalke der "Rheinischen Post". Damit würde der Flughafen den Rückschritt von 2018 mehr als kompensieren, als die Zahl der Passagiere von 24,6 Millionen (2017) auf 24,3 Millionen gesunken war.

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Köln | Neue Runde im Arbeitskampf beim Online-Versandhändler Amazon: Die Beschäftigten im NRW-Auslieferungslager Rheinberg streiken am Montag und Dienstag dieser Woche. Aufgerufen dazu hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Schon vergangegen Woche wurde am Standort Werne gestreikt. Ziel ist eine Bezahlung nach den Tarifverträgern des Einzelhandels.

Rotterdam | Der Betreiber des Hafens Rotterdam, des größten europäischen Seehafens, hat einen Mahnbrief an das Bundes- und NRW-Verkehrsministerium bezüglich des schleppenden Ausbaus der Betuwe-Linie auf deutscher Seite geschickt. "Wir müssen mit größter Sorge feststellen, dass es seit Jahren keine signifikanten Fortschritte beim wirtschaftlich bedeutendsten deutsch-niederländischen Schieneninfrastrukturprojekt, der Betuweverbindung, gibt", heißt es in dem Brief, über den die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Man habe in den Niederlanden 4,7 Milliarden Euro in die Verbindung bis zur Grenze investiert.

Aachen | Die Eisenbahnergewerkschaft EVG hat auch im Rheinland zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Warnstreik fand am heutigen Dienstagmorgen zwischen 3:30 und 9 Uhr statt. Betroffen sind die Standorte Aachen, Bottrop, Düren, Dormagen, Grevebroich, Geilenkirchen, Gummersbach, Mülheim, Hagen, Simmerrath, Velbert und Wesel.

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Berlin | Die Industrie- und Handelskammern im Rheinischen Revier warnen in ihrem "Rheinischen Appell" vor einem übereilten Kohleausstieg. Das Schreiben der Kammern Mittlerer Niederrhein, Köln und Aachen, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, richtet sich an die Mitglieder der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission. Die Verfasser sorgen sich insbesondere um die Zukunft der energieintensiven Industrie ihrer Region.

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Düsseldorf | Die Jury des Gründerpreises NRW hat heute zehn erfolgreiche Gründerinnen und Gründer für den Preis nominiert, auf den ein Preisgeld von 60.000 Euro ausgeschrieben ist. Trotz der starken Start-Up Szene in Köln hat es dieses Jahr kein Kölner unter die Nominierten geschafft.

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