Wirtschaft NRW

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Köln | Wie die Ministerpräsidentenkonferenz vom 15.April vereinbart hat, dürfen ab dem 4. Mai die Friseursalons unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder öffnen. Die neuen Auflagen wurden in Zusammenarbeit mit Vertretern des Friseurhandwerks erarbeitet.

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Düsseldorf | In der Diskussion um Lockerungen bei den Öffnungsmöglichkeiten sieht der nordrhein-westfälische Einzelhandel Nachbesserungsbedarf. "Wir sind froh für jeden, der jetzt öffnen kann", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW, Peter Achten, der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Es bestehe aber eine "grobe Wettbewerbsverzerrung" zwischen denen, die öffnen dürften, und denen, die geschlossen bleiben müssten.

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Köln| In einem Pressebriefing informierten NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und NRW-Innenminister , Herbert Reul, zur aktuellen Lage rund um die NRW-Soforthilfe und den, mit diesen im Zusammenhang stehenden, Betrug. Die NRW-Soforthilfe ist ein Maßnahmeprogramm des Landes NRW, mit dem klein- und mittelständige Unternehmen in Zeiten von Corona finanzielle Unterstützung erhalten sollen. Hierfür wurde ein digitales Antragsverfahren erstellt, um den betroffenen Unternehmen schnell und unbürokratisch helfen zu können. In der vergangenen Woche waren jedoch gefakte Internetseiten aufgefallen, die der originalen Seite des Landes NRW täuschend ähnlich sahen. Dies geschah, um an Daten, wie etwa Kontonummern, der Betriebe heranzukommen.

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Düsseldorf | Kriminelle haben offenbar die komplette Webseite des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums gefälscht, um damit Corona-Soforthilfen auf eigene Bankkonten umzuleiten. Das berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eigene Recherchen. Vertreter des NRW-Innenministeriums und des Wirtschaftsministeriums bestätigen demnach diesen Sachverhalt.

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Köln | Am Freitag Mittag startete die NRW-Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen. In den ersten 24 Stunden, so die Landesregierung seien 135.000 Anträge eingegangen von denen bereits 50.000 Anträge bewilligt seien.

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Essen | Thyssenkrupp verkauft sein Aufzuggeschäft für 17,2 Milliarden Euro an ein Bieterkonsortium. Dieses bestehe aus den Investoren Advent, Cinven und der RAG-Stiftung, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Der Mittelzufluss verbleibe im Unternehmen.

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Düsseldorf | Uniper-Chef Andreas Schierenbeck sieht den Staat in der Pflicht, die Inbetriebnahme des umstrittenen Kraftwerks Datteln 4 gegen die Proteste der Klimaaktivisten durchzusetzen. "Es gibt einen politischen Kompromiss zum Kohleausstieg, der vielen nicht passt. Das zeichnet meist einen guten Kompromiss aus. Für mich ist nun entscheidend, ob es in Deutschland noch möglich ist, einen einmal erzielten Kompromiss auch durchzusetzen", sagte er der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Er habe nichts gegen Proteste und sei immer zum Dialog bereit. "Ein Problem habe ich damit, wenn der Protest ins Kriminelle abgleitet, wenn Leute unerlaubt auf Grundstücke vordringen und Mitarbeiter bedrohen, wie wir es bei RWE im Rheinischen Revier gesehen haben", so Schierenbeck.

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Bonn | Durch die geplante Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks "Datteln 4" wird es nach Berechnungen im Auftrag der Bundesregierung zu zusätzlichen CO2-Emissionen kommen - und zwar auch, wenn im Gegenzug andere Kohlekraftwerke mit der gleichen Leistung vom Netz gehen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums der "taz" (Dienstagsausgabe). "Diese Mehremissionen liegen bei ungefähr 10 Millionen Tonnen CO2 über die gesamte Laufzeit des Kraftwerks", sagte der Sprecher.

Gelsenkirchen | Die Straßenbau-Managerin Elfriede Sauerwein-Braksiek verlässt überraschend den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen und übernimmt ab dem 1. April 2020 die Leitung der neuen "Niederlassung Westfalen" der Autobahngesellschaft des Bundes. Dies bestätigte Sauerwein-Braksiek der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Sie habe sich nicht initiativ für diese Position beworben.

Köln | aktualisiert | Verdi ruft zum Streik an den Amazon-Standorten in Rheinberg und Werne auf. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten, dass der Online-Versandhändler den Tarif des Einzel- und Versandhandel NRW anerkennt und einen Tarifvertrag mit dem Titel „Gute und gesunde Arbeit“.

Düsseldorf | Der Vorstandsvorsitzende des Stromproduzenten Uniper, Andreas Schierenbeck, hat sich zuversichtlich gezeigt, das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 ans Netz zu bekommen. "Für Datteln 4 haben wir bereits seit Januar 2017 eine gültige emmissionsschutzrechtliche Genehmigung. Deshalb setzen wir alles daran, dass wir das Kraftwerk im Sommer 2020 ans Netz bringen können", sagte Schierenbeck der "Rheinischen Post".

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Düsseldorf | Die NRW-Landesregierung will ein Hilfspaket für die heimische Stahlindustrie schnüren.

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Essen | Der Essener Energiekonzern RWE stellt sich auf einen Erhalt des Hambacher Forsts ein. "Der Erhalt ist politisch und gesellschaftlich gewünscht, und auch wir wollen ihn machbar machen", sagte Konzernchef Rolf Martin Schmitz der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Ich bin optimistisch, denn bei dem von der Kommission empfohlenen Ausstieg benötigen wir weniger Braunkohle für unsere Kraftwerke."

Wuppertal | Die Küchenmaschine Thermomix wird nicht länger am Stammsitz des Unternehmens Vorwerk in Wuppertal gefertigt. "Die Thermomix-Produktion am Standort Wuppertal läuft voraussichtlich im Dezember 2019 aus", sagte ein Sprecher des Unternehmens der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Vorwerk reagiert damit auf die zuletzt gesunkenen Verkäufe bei der Küchenmaschine.

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Dortmund | Die NRW-Landesregierung bereitet die Gründung eines europäischen "Blockchain"-Institutes vor. Diese Technologie soll es ermöglichen, Internet-Geschäfte schnell und fälschungssicher abzuwickeln: "Noch in diesem Jahr wird diese Einrichtung in Dortmund die Arbeit aufnehmen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Angesiedelt wird dieses Zentrum zur Erforschung des sogenannten "Internets der Werte" demnach am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML).

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Kölner Karneval

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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