Wirtschaft NRW

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Berlin | Die sogenannte Kohlekommission hat sich laut Medienberichten auf einen deutschen Kohleausstieg für das Jahr 2038 geeinigt.

Düsseldorf | Deutschlands drittgrößter Flughafen Düsseldorf rechnet 2019 erstmals mit mehr als 25 Millionen Passagieren. "Wir rechnen mit mehr als 25 Millionen Passagieren, mehr als je zuvor", sagte der Flughafenchef Thomas Schnalke der "Rheinischen Post". Damit würde der Flughafen den Rückschritt von 2018 mehr als kompensieren, als die Zahl der Passagiere von 24,6 Millionen (2017) auf 24,3 Millionen gesunken war.

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Köln | Neue Runde im Arbeitskampf beim Online-Versandhändler Amazon: Die Beschäftigten im NRW-Auslieferungslager Rheinberg streiken am Montag und Dienstag dieser Woche. Aufgerufen dazu hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Schon vergangegen Woche wurde am Standort Werne gestreikt. Ziel ist eine Bezahlung nach den Tarifverträgern des Einzelhandels.

Rotterdam | Der Betreiber des Hafens Rotterdam, des größten europäischen Seehafens, hat einen Mahnbrief an das Bundes- und NRW-Verkehrsministerium bezüglich des schleppenden Ausbaus der Betuwe-Linie auf deutscher Seite geschickt. "Wir müssen mit größter Sorge feststellen, dass es seit Jahren keine signifikanten Fortschritte beim wirtschaftlich bedeutendsten deutsch-niederländischen Schieneninfrastrukturprojekt, der Betuweverbindung, gibt", heißt es in dem Brief, über den die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Man habe in den Niederlanden 4,7 Milliarden Euro in die Verbindung bis zur Grenze investiert.

Aachen | Die Eisenbahnergewerkschaft EVG hat auch im Rheinland zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Warnstreik fand am heutigen Dienstagmorgen zwischen 3:30 und 9 Uhr statt. Betroffen sind die Standorte Aachen, Bottrop, Düren, Dormagen, Grevebroich, Geilenkirchen, Gummersbach, Mülheim, Hagen, Simmerrath, Velbert und Wesel.

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Berlin | Die Industrie- und Handelskammern im Rheinischen Revier warnen in ihrem "Rheinischen Appell" vor einem übereilten Kohleausstieg. Das Schreiben der Kammern Mittlerer Niederrhein, Köln und Aachen, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, richtet sich an die Mitglieder der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission. Die Verfasser sorgen sich insbesondere um die Zukunft der energieintensiven Industrie ihrer Region.

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Düsseldorf | Die Jury des Gründerpreises NRW hat heute zehn erfolgreiche Gründerinnen und Gründer für den Preis nominiert, auf den ein Preisgeld von 60.000 Euro ausgeschrieben ist. Trotz der starken Start-Up Szene in Köln hat es dieses Jahr kein Kölner unter die Nominierten geschafft.

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Essen | aktualisiert | Nach der Entscheidung es Oberverwaltungsgerichts NRW rechnet RWE mit einem Rodungsstopp bis "möglicherweise" Ende 2020. Der wirtschaftliche Schaden aus den zu erwartenden Betriebseinschränkungen liege über 100 Millionen Euro pro Jahr, teilte RWE am Freitag mit. An den Aussagen von RWE zum wirtschaftlichen Schaden, den das Unternehmen angibt, bestehen erhebliche Zweifel nach einem neuen Gutachten.

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Düsseldorf | Das Land Nordrhein-Westfalen gilt mit seinen Kohlekraftwerken und seinem hohen Anteil fossiler Energieträger als besonders dreckig. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat in dieser Woche zu einem „Energiegipfel“ in den Wirtschaftsclub Düsseldorf geladen. Ziel war eine möglichst „innovative und verantwortliche Gestaltung“ der Energiewende.

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Düsseldorf | Der US-Fahrdienstvermittler Uber wird neben München und Berlin künftig auch in Düsseldorf unterwegs sein. "Wir werden am 1. Oktober in Düsseldorf starten. Unser Angebot reflektiert dabei sehr stark das neue Uber", sagte Uber-Deutschland-Chef Christoph Weigler der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

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Köln | Bei den NRW-Standorten von Amazon wird der Streik von Donnerstag heute fortgesetzt. Die Gewerkschaft Verdi will für die Beschäftigten einen Tarifvertrag des Einzelhandels erreichen. Bisher zahlt der globale Online-Händler nach den niedrigeren Logistik-Bedingungen. Gestört werden soll so vor allem die versprochene Auslieferung des neuen FIFA-Computerspiels.

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Berlin | Die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forsts durch den Energiekonzern RWE veranlassen vermehrt dessen Kunden zum Umstieg auf Ökostrom. Bei der Düsseldorfer Naturstrom AG stamme seit Beginn der Räumung am 13. September jeder dritte Neukunde aus 50 Kilometer Umkreis um das umstrittene Projekt, sagte Sprecher Tim Loppe der "Heilbronner Stimme" (Dienstagsausgabe). Das hätten eigene Analysen ergeben.

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Berlin | Die Risiken, dass die Steuerzahler für die Rekultivierung und Folgeschäden der Braunkohletagebaue aufkommen müssen, sind in jüngster Vergangenheit gestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und des BUND, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten.

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Aachen | Der Energieversorger RWE will den Hambacher Forst trotz des Todes eines Bloggers während der Räumung weiter für die Braunkohleförderung roden. "Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion", sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". "Und ich bin tief betroffen, dass für eine solche Illusion, für ein solches Symbol gestern ein Mensch gestorben ist."

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Düsseldorf | Das Verarbeitende Gewerbe in Nordrhein-Westfalen musste in den vergangenen zwölf Monaten deutlich Federn lassen. Im Juli 2018 lag der Produktionsindex der NRW-Industrie um 2,7 Prozentpunkte unter dem Stand des Vorjahres.

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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