Wirtschaft NRW

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München | Ein halbes Jahr nach seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Aktienindex will der Düsseldorfer Handelskonzern Metro wieder zurück in den DAX. "Mich persönlich und hier in der Zentrale hat das viele Kollegen sehr hart getroffen. Wir sollten den Abstieg als Verpflichtung sehen, wieder aufzusteigen", sagte der Metro-Vorstandsvorsitzende Olaf Koch der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Er wolle aber kein Datum dafür setzen. Die Metro hatte den DAX Anfang September des Vorjahres unter anderem wegen des sinkenden Aktienkurses verlassen müssen.

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Düsseldorf | Die Streiks bei den Wach- und Sicherheitsdiensten in Nordrhein-Westfalen werden fortgesetzt. Für den kommenden Dienstag (19. Februar) ruft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di unter anderem Objektschützer, Kontrollschaffner, Personenschützer und Empfangsdienste in mehreren privaten Sicherheitsunternehmen zu ganztägigen Warnstreiks auf, wie die Gewerkschaft am Sonntag mitteilte. Streiks an Flughäfen in NRW, die in den vergangenen Wochen immer wieder zu Behinderungen geführt hatten, seien bis Dienstag nicht geplant, hieß es.

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Köln | aktualisiert | Wegen des Pferdefleisch-Skandals stoppt die Supermarktkette Rewe den Verkauf von zwei Fertiggerichten. Die beiden Produkte "Rewe Chili con Carne 350g" (gekühlt) und "Rewe Spaghetti Bolognese 400g" (gekühlt) könnten Anteile von Pferdefleisch beinhalten, teilte das Unternehmen am Sonntag in Köln mit. Der Hersteller SGS Geniesser Service habe Rewe darüber informiert. Die Fertiggerichte seien aus den Regalen genommen worden, teilte die Supermarktkette mit. Kunden können die Artikel im jeweiligen Rewe-Markt zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet.

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München | Trotz Milliardenverlust wehrt sich der Opel-Betriebsrat gegen die von der Konzernmutter General Motors geplanten Einsparungen. "Den von GM geforderten Verzicht auf Lohnerhöhungen, sogenannte Nullrunden, wird es mit uns nicht geben", sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wir haben einen Flächentarifvertrag, den Opel nicht einfach unterlaufen kann." Die Mitarbeiter hätten seit fast 20 Jahren ständig Zugeständnisse gemacht. "Die Zumutbarkeit hat Grenzen", sagte der Betriebsratschef.

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Hamburg/Neuss | Das Pferdefleisch in Fertiggerichte ruft die deutschen Verbraucherschutzminister auf den Plan: Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) forderte am Samstag, mögliche Kontrolllücken zu schließen. Ihre Vorgängerin, die heutige Grünen-Bundestagsfraktionsvorsitzende Renate Künast, forderte eine Mitteilungspflicht für die Lebensmittelbranche. Die Verbraucherminister der Länder wollten am Montag (18.2.) in Berlin über Konsequenzen aus dem Betrugsskandal um Pferdefleisch und Rindfleischprodukten beraten.

Essen | Europas größter Schuhkonzern Deichmann will den Wettbewerb im Schuhhandel weiter anheizen. Firmenchef Heinrich Deichmann kündigte am Donnerstag in Essen an, das Unternehmen werde die Kostensteigerungen durch Lohnerhöhungen in den Lieferländern und den starken Dollar auch weiterhin nicht an seine Kunden weitergeben. Die Mehrbelastungen wolle man durch Mengenwachstum und die Nutzung von Synergien auffangen.

Jülich | Das Forschungszentrum Jülich hat den seinen Angaben zufolge europaweit schnellten Computer offiziell in Betrieb genommen. Der "Juqueen" genannte Rechner hat eine maximale Leistung von 5,9 Petaflops, das entspricht etwa sechs Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, wie das Zentrum am Donnerstag mitteilte. Zugleich sei er einer der energieeffizientesten Computer der Welt.

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Essen | Nach den Milliardenverlusten im vergangenen Geschäftsjahr ist Deutschlands größtem Stahlkonzern ThyssenKrupp die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen. Der Stahlriese wies am Dienstag für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 unter dem Strich für den Gesamtkonzern einen Gewinn von 35 Millionen Euro aus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Verlust von 460 Millionen Euro angefallen.

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Essen | Stellenabbau bei ThyssenKrupp: Deutschlands größter Stahlproduzent will bis 2015 mehr als 2.000 der derzeit rund 27.600 Stellen in seinem europäischen Stahlgeschäft streichen. Allerdings soll der Stellenabbau sozialverträglich erfolgen, wie der Konzern am Freitag mitteilte.
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Leverkusen | Die Mazda Motor Corporation hat heute die Finanzergebnisse für die ersten drei Quartale des am 31. März 2013 endenden Geschäftsjahrs 2012 bekanntgegeben. Der japanische Automobilhersteller weist für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2012 (1. April bis 31. Dezember 2012) einen Umsatz von 15,1 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 251 Millionen Euro aus.

Essen | Bei der Energiewende müssen nach Ansicht der Landesregierung die Verbraucherinteressen mit im Zentrum stehen. Bei dem Projekt gehörten Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung zusammen, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) am Dienstag in Essen. Versorgungssicherheit und stabile Energiepreise hätten den gleichen Stellenwert wie ökologische Ziele.

Neuss | Das Logistikunternehmen Rheincargo konnte die Hafenumschlagsleistung steigern und plant auf der Schiene mit Zuwächsen im Fernverkehr.

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Oberhausen | Konzentriert blickt Marlies Smolka auf die meterlange Wand mit zahlreichen Lämpchen, die die Weichenstellungen und Signale der Schienen im Ruhrgebiet zeigen. Mit dem Druck auf einen der grauen Knöpfe vor ihr im Stellwerk Oberhausen leitet die 49-Jährige Züge auf das richtige Gleis oder sperrt eine Strecke. Die frühere Schlecker-Mitarbeiterin ist eine von 14 Frauen, die die Deutsche Bahn für ein Pilotprojekt im Schnelldurchgang für die Arbeit als Fahrdienstleiter oder Weichensteller ausbildet.

Düsseldorf | Für rund 800.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder beginnen am (morgigen) Donnerstag die Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften fordern eine Einkommenserhöhung von 6,5 Prozent. ver.di hält begleitende Arbeitsniederlegungen in Nordrhein-Westfalen in Kürze für möglich: "Wir bereiten uns aktiv auf betriebliche Aktionen und auf Warnstreiks schon im Februar vor", sagte der Leiter des ver.di-Fachbereiches Bund und Länder in NRW, Michael Kötzing, am Mittwoch in Düsseldorf.

Düsseldorf | Der starke Frost der vergangenen zwei Wochen hat auch bei der weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf seine Spuren hinterlassen. Wegen Eis und Schnee sowie der jüngsten Streiks an den nordrhein-westfälischen Flughäfen seien mit 226.300 Besuchern rund 20.000 weniger gekommen als 2012, teilte die Messe zum Abschluss der Veranstaltung am Sonntag mit.

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