Wirtschaft NRW

baustelle_27082016-01

Düsseldorf | „Die Sanierung von Schlaglöchern, tropfenden Decken, undichten Fenstern und von bröckelnden Wänden nimmt endlich Fahrt auf. Der Wohnungsbau startet durch und entspannt nach und nach unseren Wohnungsmarkt auch im preissensiblen Bereich. Wir müssen jetzt Kurs halten, um unsere gesamte NRW-Infrastruktur für die Zukunft wieder auf ein Spitzenniveau zu heben“, so Professor Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen (NRW), zur Baukonjunkturbilanz des ersten Halbjahres 2016.

Braunkohletagebau_2806201507

Berlin | Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat dazu aufgerufen, mit dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung jetzt zügig zu beginnen, um die deutschen Klimaschutzziele einzuhalten. "Die Klimavereinbarung von Paris verpflichtet uns, unsere Wirtschaft bis zur Mitte dieses Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu gestalten", sagte Hendricks der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Das kann nur gelingen, wenn wir jetzt einen Pfad betreten, der uns aus der Kohleverstromung herausführt - zügig, aber nicht überstürzt", sagte Hendricks.

Köln | Heute teilte das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit, dass die Steuerfahndung NRW drei Datenpakete mit Hinweisen auf Steuerhinterziehung an die europäischen Staaten, deren Bürger betroffen sind, übermittelt hat. Das Paket enthält mehr als 100.000 Kontodaten von Bürgern aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern bei Banken in Luxemburg und der Schweiz.

druckerei_01_ag

Köln | Die Besorgnis über die schwache wirtschaftliche Entwicklung des bevölkerungsreichsten Bundeslands Nordrhein-Westfalen wächst: "NRW verpasst den Anschluss", sagte Karl Lichtblau, Geschäftsführer des Wirtschaftsforschungsinstituts IW, der "Welt am Sonntag". Einige florierende Landesteile könnten das Gesamtbild kaum aufhellen: "Es gibt deutliche Unterschiede, aber wenig Lichtblicke", so Lichtblau. Auch im Juli verzeichnete Nordrhein-Westfalen mit 7,8 Prozent die höchste Arbeitslosenquote aller westdeutschen Flächenländer.

zeitung_fotolia_1582012

Köln | Die Journalisten der Kölner Zeitungen "Express", "Stadt-Anzeiger", "Kölnische Rundschau" und "Bild" in NRW wurden vom Deutschen Journalistenverband (DJV) zu zweitägigen Warnstreiks aufgerufen. Auch andere Titel in NRW sind betroffen. Morgen soll es seine zentrale Kundgebung in Essen geben.

Köln | Auch nach der dritten Tarifrunde konnten sich Arbeitnehmer und –geber nicht einigen. Die Gewerkschaft NGG ruft deswegen zu einer zentralen Kundgebung am morgigen Donnerstag vor dem Werk in Elsdorf auf. 

_MG_9714

Köln. Nach der neuen Gebührenverordnung sind ab dem 15. Juni 2016 alle Lebensmittelkontrollen kostenpflichtig. Dies gilt auch für die regelmäßigen Kontrollen und soll den Verbraucherschutz erhöhen. 

Braunkohlekraftwerk_2806201519

Berlin | Ein Ausstieg aus der Nutzung von Stein- und Braunkohle bis 2045 würde 71,6 Milliarden Euro kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI), die dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) vorliegt. Der Hauptgrund: Die billige Kohle müsste durch das teurere Erdgas ersetzt werden.

Köln | aktualisiert | Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk gab heute bekannt, dass im Jahr 2015 in NRW 67.000 gewerbliche Existenzgründungen gemeldet wurden. Dabei entfällt mit 43.864 der Löwenanteil der Gründungen auf Kleingewerbegründungen. Dazu kamen 19.700 Freiberufler, darunter fallen unter anderem Ärzte, Architekten oder Anwälte, die sich selbstständig gemacht haben.

RWE_Guenther_Bernhard_PR_18042016

Essen | Kurz vor der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung des Essener Energiekonzerns RWE warnt der Vorstand die kommunalen Aktionäre eindringlich vor Querschüssen. Hintergrund ist die Drohung der Kommunen, dem Vorstand um Konzernchef Peter Terium die Entlastung zu verweigern, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Montagsausgabe). Dies käme einem Vertrauensentzug gleich.

RWE muss weiter sparen

Essen | Das Management der RWE AG stimmt die Mitarbeiter auf weitere Sparrunden ein. "Wir werden noch mehr sparen müssen", sagte der Vize und designierte Vorstandschef der RWE AG, Rolf Martin Schmitz, im Interview mit dem "Handelsblatt". Details könne er zwar noch nicht nennen, RWE werde "aber die Kosten noch mehr drücken müssen": "Bei der schwierigen Marktlage sehe ich nicht, dass wir um weitere Einschnitte herum kommen, speziell 2018 und 2019, wenn es richtig ernst wird."

Stromtrasse_280620151

Essen | RWE-Personalvorstand Uwe Tigges stellt die rund 60.000 Beschäftigten des Essener Energiekonzerns auf einen weiteren Stellenabbau ein. "Unsere bisherigen mittelfristigen Planungen sehen bis Ende 2018 einen Abbau um etwa 2.000 Arbeitsplätze vor, unter anderem auch durch natürliche Fluktuation", sagte Tigges der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat RWE bereits rund 10.000 Arbeitsplätze verloren.

Bern / Bürger verschiedener EU-Länder haben Daten der nordrhein-westfälischen Steuerfahnder zufolge Summen zwischen 40 bis 50 Milliarden Schweizer Franken in die Schweiz gebracht.

bahn_18-02-2014-01

Köln | Die Deutsche Bahn wird in diesem Jahr in die Sanierung, Modernisierung und Ausbau von Strecken in Nordrhein-Westfalen nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro investieren. Neben der Investition und Bautätigkeit, bedeutet dies für die Fahrgäste vor allem Umstellungen, Verspätungen und Beschwerlichkeiten.

online_shopping_goodluz_fotolia_2122013w

Berlin | Der Vorsitzende der Verbraucherministerkonferenz, NRW-Ressortchef Johannes Remmel, will schärfere Gesetze für Online-Handel prüfen. Unter anderem will er gegen individualisierte Preise im Online-Handel vorgehen: "Wir müssen solche Praktiken verhindern, bevor sie sich weiter ausbreiten", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wenn ich als Kunde nur wegen meines Wohnortes oder meiner Konsumgewohnheiten einen anderen Preis bekomme als mein Arbeitskollege, dann ist das schlicht und einfach eine unfaire Preispolitik der Wirtschaft."

Report-K Karnevalsplauderei

karnevalsplauderei_finale_kl

Karnevalsplauderei bei report-K

80 unterschiedliche Gruppen, vom Traditionskorps, Frack- und Familiengesellschaften, Tanzgruppen, Bands oder die Macher des alternativen Karnevals erzählten Ihre Geschichten bei der Karnevalsplauderei 2018 von report-K / Internetzeitung Köln. Diese finden Sie alle in der Karnevalzeitung der jecken Beilage von report-K.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-k.de

Seit 2004 berichtet Report-k.de | Kölns Internetzeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-k.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum