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Dortmund soll Forschungsstandort für "Internet der Werte" werden

Dortmund | Die NRW-Landesregierung bereitet die Gründung eines europäischen "Blockchain"-Institutes vor. Diese Technologie soll es ermöglichen, Internet-Geschäfte schnell und fälschungssicher abzuwickeln: "Noch in diesem Jahr wird diese Einrichtung in Dortmund die Arbeit aufnehmen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Angesiedelt wird dieses Zentrum zur Erforschung des sogenannten "Internets der Werte" demnach am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML).

Der Wissenschaftsstandort Dortmund mit seiner Technischen Universität und dem Fraunhofer-Experten für Logistik sei "der richtige Ort" dafür, sagte Pinkwart der Zeitung. In den USA arbeiteten IT-Wissenschaftler bereits mit Hochdruck am "Internet der Werte". Europa müsse aufholen, und NRW erhalte mit der Gründung des Europäischen "Blockchain"-Instituts die Chance, ein Vorreiter zu sein.

Die Blockchain-Technologie, die in dem neuen Institut erforscht werden soll, dient dazu, Geschäfte zwischen Unternehmen und Privatleuten absolut verlässlich "für die Ewigkeit" digital festzuhalten. Das können Verträge sein, Eigentumsurkunden, Lizenzen, Abos oder Geldgeschäfte. Das bekannteste Beispiel für diese Datenbanktechnologie ist die Kryptowährung Bitcoin.

Kritiker weisen darauf hin, dass die Blockchain-Technologie extrem energieaufwendig ist. Die Kryptowährung Bitcoin gilt als gigantischer Stromfresser. Pinkwart ist dennoch zuversichtlich, dass sich das "Internet der Werte" durchsetzt.

"Diese Technologie kann sicher, dezentral, bezahlbar und - richtig eingesetzt - nicht zu energieintensiv eingesetzt werden", sagte er.

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