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NRW: Auch bei Nichtwohngebäuden gehen die Genehmigungen zurück

Düsseldorf | Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Genehmigungszahlen im Wohnbereich zeichnet sich auch im Nichtwohnbereich ein weiter zunehmender Engpass ab. Landesweit ging die Zahl der Genehmigungen um fast 15 Prozent zurück.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag vergangener Woche bekannt gab, ging die Zahl der Genehmigungen von Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäuden mit 3132 um 14,6 Prozent zurück. Im Gegensatz zum Wohnungsbereich gab es jedoch in Köln und Düsseldorf im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg. Während sich in der Domstadt die Zahl der Genehmigungen neuer Bürogebäude von sechs auf zwölf verdoppelte, stieg sie in der NRW-Landeshauptstadt von 14 auf 19 an.

Auch in der Kategorie Öffentliche Bauherren gab es einen gegenläufigen Trend, zumindest in Düsseldorf. Hier stieg die Zahl der Genehmigungen von 13 auf 14. IN Köln hinhegen sank diese Zahl von zwei auf eins. Insgesamt erhöhte sich in der größten NRW-Kommune die Zahl der neu genehmigten Nichtwohngebäude von 34 auf 40, in Düsseldorf von 74 auf 78. Hier waren es vor allem die hohe Zahl der „sonstigen Nichtwohngebäude“, die für die höhere Zahl an Baugenehmigungen in diesem Bereich verantwortlich war.

Landesweit genehmigten die Bauämter 980 Handels- und Lagergebäude (-15,7 Prozent), 588 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (-18,6), 489 Fabrik- und Werkstattgebäude (-24,7 Prozent), 345 Büro- und Verwaltungsgebäude (-5,2 Prozent) und 730 sonstige Gebäude (-4,9 Prozent). Der Rauminhalt aller neu genehmigten Nichtwohngebäude verringerte sich gegenüber 2016 um 3,1 Prozent auf 37,9 Millionen Kubikmeter. Die höchsten Rückgänge (-14,2 Prozent) beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden.

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