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Siebte Runde für Gründer an NRW-Hochschulen

Düsseldorf | Der seit März 2015 existierende Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ hat zum siebten Mal zur Teilnahme aufgerufen. Bis Ende August 2018 können sich Gründerteams um Fördergelder von bis zu 240.000 Euro bewerben.

Wie das zuständige Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie am heutigen Donnerstag berichtete, können die Gründerinnen und Gründer bis zum 31. August dieses Jahres ihre Anträge auf Unterstützung ihrer Geschäftsidee beim Forschungszentrum Jülich stellen. Um den Gründern und Gründerinnen den Rücken freizuhalten werden diese für ihr Gründungsprojekt an der antragstellenden Hochschule angestellt.

„Die Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen ist bereits erstklassig, jetzt haben wir uns das Ziel gesetzt, Gründerland Nr. 1 in Deutschland zu werden. Dazu wollen wir die attraktivsten Bedingungen bieten und innovative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dafür gewinnen, ihre Pläne hier bei uns in die Tat umzusetzen. Die Geschäftsideen aus den Hochschulen stärken den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen“, betonte NRW-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Positive Erfahrungen aus den vergangenen Runden

Voraussetzung für eine Förderung aus diesem Programm ist ein erfolgreich abgeschlossener Studiengang, auch wenn der bis zu drei Jahre zurückliegen kann. „Wir wollen nicht, dass der Studienerfolg und die Gründung sich gegenseitig gefährden. Wir sprechen mit diesem Programm aber auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen an, die bereits erste Erfahrungen in der Wirtschaft gesammelt haben und diese in das eigene Startup einbringen“, erläuterte Dr. Henrik Vollrath vom Projektträger Forschungszentrum Jülich. Die bisherigen Erfahrungen der vorangegangenen Runden geben den Verantwortlichen Recht.

So wurden in den bisherigen Runden insgesamt 39 Geschäftsideen von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen. In der Regeln sind es Teams mit einem Projektvolumen zwischen 170.000 und 240.000 Euro bei zehn Prozent Eigenanteil der Hochschulen. Die meisten Startups gab es in den Bereichen  Informations- und Kommunikationstechnik, den Life Sciences und den Ingenieurwissenschaften. 23 Gründungsförderungen liefen über Universitäten, 16 weitere über Fachhochschulen.

Zu den Auswahlkriterien gehören unter anderem die Innovationskraft der eingereichten Geschäftsidee, die Markt- und Umsatzpotenziale, die Qualität des eingereichten Businessplans sowie das Potenzial des Teams. Im Rahmen der Gründungsförderung erhalten die Startup-Teams zudem ein individuelles Coaching und das wissenschaftliche Umfeld, um ihre Idee bis zum Prototyp oder Demonstrator voranzubringen. Projektleiter Vollrath zeigte sich indes mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. „Einige Startups haben die ersten Schritte erfolgreich hinter sich gebracht und entwickeln sich positiv“.

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