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Uniper-Chef will Datteln 4 im Sommer 2020 ans Netz bringen

Düsseldorf | Der Vorstandsvorsitzende des Stromproduzenten Uniper, Andreas Schierenbeck, hat sich zuversichtlich gezeigt, das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 ans Netz zu bekommen. "Für Datteln 4 haben wir bereits seit Januar 2017 eine gültige emmissionsschutzrechtliche Genehmigung. Deshalb setzen wir alles daran, dass wir das Kraftwerk im Sommer 2020 ans Netz bringen können", sagte Schierenbeck der "Rheinischen Post".

Wenn man in Deutschland "für eine zuverlässige Energieversorgung bis 2038 Kohlestrom" benötige, sollten "die modernsten Anlagen und nicht die schmutzigsten laufen". Daher mache die "Inbetriebnahme von Datteln 4 gesamtwirtschaftlich wie ökologisch Sinn: Es ist das sauberste und effiziente Steinkohlekraftwerk der Welt", so der Uniper-Chef weiter. Nach dem Willen der Kohlekommission sollte eigentlich kein neues Kohlekraftwerk mehr ans Netz, nun will die Bundesregierung eine Ausnahme machen für bereits genehmigte Blöcke.

Darüber muss das Kabinett noch beraten. Gleichwohl will auch Uniper etwas zum Kohleausstieg beitragen: "Uniper will den Kohleausstieg aktiv mitgestalten. Aber jetzt warten wir erst einmal ab, wann das Kohleausstiegsgesetz im Kabinett verabschiedet wird und wie es final aussieht. Dann können wir auch sagen, wie unser Beitrag aussehen wird", sagte Schierenbeck der "Rheinischen Post".

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