Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft NRW

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Warnstreiks im Sicherheitsgewerbe in NRW in der kommenden Woche

Köln | Verdi NRW kündigt für die kommende Woche Warnstreiks im Sicherheitsgewerbe an. Die Gewerkschaft fordert für die rund 52.000 Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe eine Lohnerhöhung von 1 Euro pro Stunde, mindestens aber 6 Prozent, bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Arbeitgeber bieten im ersten Jahr 1,6 und im zweiten Jahr 2,6 Prozent Lohnerhöhungen an.

„Die Blockadehaltung der Arbeitgeber provoziert eine Reaktion der Beschäftigten. Obwohl die Kolleginnen und Kollegen in der Sicherheitsbranche systemrelevant sind, haben sie keine Corona-Prämie erhalten. Zusätzlich wird ihnen die Wertschätzung durch eine angemessene Lohnerhöhung verwehrt. Einige Beschäftigte, wie Pforten- und Empfangsdienste sollen sogar komplett leer ausgehen", zitiert eine Pressemitteilung der Gewerkschaft Andrea Becker, die Verdi-Verhandlungsführerin. Ein Angebot zur Erhöhung der Ausbildungsvergütungen liege ebenfalls nicht vor, so Verdi.

Verdi spricht von einer guten wirtschaftlichen Lage der Branche und bundesweit über 9.000 offenen Stellen. Mit einem fairen Tarifabschluss könnte die Branche dem entgegenwirken, so Verdi. Die Branche zählt zum Niedriglohnbereich. Die Gewerkschaft errechnete, dass ein Sicherheitsmitarbeiter in der untersten Lohngruppe nach 45 Jahren Arbeit im Alter nur 6 Euro über der Grundsicherung aktuell liege. Die Gewerkschaft fordert daher, dass der Abstand zwischen dem Mindestlohn und dem Lohn im ausgehandelten Tarifvertrag sich vergrößern müsse.

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