Beim Aktionstag „Zukunftsberuf Altenpflege“ des Bündnisses „Aktion Altenpflege Köln“ am Donnerstag, 20. Mai 2011, im Rathaus konnten sich Interessierte bei zwei Dutzend Ausstellern und in interessanten Vorträgen über die vielfältigen Tätigkeiten und guten Perspektiven des Berufes informieren. Dabei wurde klar, dass das überkomme Bild der Altenpflege nicht mehr aktuell ist und Altenpflege weit mehr ist als „nur Hintern sauber machen“. Auch viele Jugendliche waren gekommen und bewarben sich direkt vor Ort um Praktikums- und Ausbildungsplätze.

Oberbürgermeister Roters sagte: „Wer in der Altenpflege eine Ausbildung sucht oder dort arbeitet, hat sehr häufig einen attraktiven Arbeitgeber und hervorragende Beschäftigungs- und Aufstiegschancen. Auch flexible Arbeitszeiten sind möglich. Es ist ein Zukunftsberuf! Wir müssen da die alten Vorstellungen in unseren Köpfen korrigieren.“ Auf die ausgezeichneten Perspektiven machte auch Peter Welters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit aufmerksam: „Derzeit haben wir 150 bis 200 offene Stellen in Köln. Auch nach der Ausbildung hat man in der Branche einen sicheren Arbeitsplatz.“

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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gibt es einen wachsenden Bedarf an Pflegekräften. Regierungspräsidentin Regina Walsken kündigte an, dass sich allein in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2020 auf rund 650.000 Menschen erhöhen werde. Um dem steigenden Bedarf an Pflegekräften in Zukunft gerecht werden zu können, soll der Aktionstag erst der Auftakt gewesen sein zu einer nachhaltigen Kampagne, um gerade auch junge Menschen für den Beruf des Altenpflegers zu begeistern.

[jg]

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