Steffen Baumgart und Friedhelm Funkel beim Talk "Loss mer schwade" im Haus Unkelbach. Foto: Bopp

Köln | Richtig gut gelaunt, volksnah und sympathisch präsentierte Steffen Baumgart beim „Loss mer schwade“-Talk am Donnerstag im Brauhaus „Haus Unkelbach“ im Herzen der Stadt. Dabei sprach der Trainer des 1. FC Köln über einen Traum, den er sich in Köln noch erfüllen möchte.

„Ich war schon am 11.11 in der Stadt unterwegs und habe den Karneval miterlebt. Übrigens auch hier im Unkelbach“, verriet Baumgart. Am Fastelovend lief er als Schweinhorn durch die Stadt und hatte die Lacher auf seiner Seite. „Ich habe damals lange auf den Tag hingearbeitet. Ich habe mir das Kostüm selbst einfallen lassen. Ich glaube, es ist mir gelungen.“

Steffen Baumgart möchte auf dem Rosenmontagszug mitfahren

Baumgart will nun mehr: „Eine Sache würde ich gerne einmal erleben. Nicht auf der Straße den Rosenmontagszug sehen, sondern oben auf dem Wagen den Zug mitzumachen. Ich habe mir sagen lassen, dass man es dann in Köln alles geschafft hat.“

Während des Livestreams antworteten gleich der Altstädter Köln e.V. Das Traditionscorps des Kölner Karnevals lud den Coach direkt ein, im Jahr 2023 dabei zu sein. „Wir wären bereit für Steffen Baumgart.“ Dessen Antwort: „Da würde ich mich sehr freuen.“

Sein Vorgänger beim 1. FC Köln, Friedhelm Funkel, ist davon überzeugt, dass Baumgart auf dem Zug dabei sein wird. Der ehemalige Trainer ist ebenfalls Dauergast bei den verschiedenen Karnevalsgesellschaften und hatte für Baumgart im Vorfeld schon einmal wertvolle Tipps parat. „Du musst trinkfest sein. Das ist ganz wichtig. Und du musst die Kamelle mit beiden Händen schmeißen und darfst nicht damit sparen. Aber das Wichtigste ist, dass du fröhlich bist. Diese Voraussetzung erfüllst du.“

Steffen Baumgart spricht über sein erstes Kölsch

Pilstrinker Baumgart sprach zudem über sein erstes Jahr mit Kölsch. „Meine allererste Begegnung mit Kölsch war auch hier im Unkelbach. Damals mit den Fußballlehrern. Irgendwann habe ich das Ding in der Hand gehabt und dachte, du kannst gleich auf dem Klo stehbleiben, weil alles durchlief. Aber ich bin nicht der Typ für einen Kater, ich gehe dann lieber auf andere Getränke. Am Ende war ich wohl der einzige, der eine Flasche Wasser in der Hand hatte.“