Nach einer intensiven Diskussion, in der noch einmal die teilweise unterschiedlichen Positionen dargestellt wurden, hat der Beirat das wissenschaftliche Dossier einstimmig beschlossen.

In das Dossier wurden die verschiedenen Positionen aufgenommen. Sollten durch Grabungen neue Erkenntnisse zutage gefördert werden, wird der Wissenschaftliche Beirat erneut zusammengerufen werden, um über die aktuellen Fortschritte wissenschaftlich zu beraten.

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In den nächsten 14 Tagen werden die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Regionale 2010-Agentur das Projektdossier redaktionell überarbeiten und dem Rat der Stadt Köln dann noch vor der Sommerpause zum Beschluss vorlegen.

Im August 2008 soll dann eine Sondersitzung des Regionale-Ausschusses stattfinden, bei der darüber entschieden wird, ob die Archäologische Zone den „A-Stempel“ bekommt, die höchste Qualifizierung.

Um das bedeutende Projekt weiter voranzutreiben, haben Oberbürgermeister Fritz Schramma und Minister Oliver Wittke in Abstimmung mit der Regionale 2010-Agentur vereinbart, einen Projektsteuerer einzustellen. Neben der Projektsteuerung soll er auch die Koordination des Antragswesens und das Finanzcontrolling übernehmen. Die vom Land Nordrhein-Westfalen finanzierte Stelle wird bei der Stadt Köln unmittelbar beim Oberbürgermeister eingerichtet.

Oberbürgermeister Fritz Schramma sieht die Archäologische Zone auf einem guten Kurs: „Gerade die beiden wissenschaftlichen Positionen, die sich in der Klärung befinden, sind ein Alleinstellungsmerkmal für das bedeutende Projekt. Es ist eine spannende Aufgabe, die noch offenen Fragen zu beantworten.“

[cw; Quelle: Stadt Köln]

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