Informationen vom Siegerteam des letzten Jahres
Im Mai geht es für Dennis Wieschollek und seine Ex-Kollegen des Schülerteams „pa-t-ch“ mit den Abiprüfungen los. 2011 hatten sie den ersten Platz innerhalb der Kreissparkasse Köln gemacht und bundesweit den sechsten Platz. „Wir haben im Wettbewerb viel Erfahrung gesammelt, wenn man daran denkt, an was man alles denken muss, wenn man ein, Unternehmen gründet. Etwa Finanzierung oder Werbung. Manche meiner Mitstreiter hatten sich ihren Berufswunsch ganz anders vorgestellt. Der Wettbewerb war wirklich lehrsam. Vom Siegergeld haben wir uns für die Bundespräsentation in Hamburg Anzüge gekauft und die können wir jetzt gut für den Abiball gebrauchen. Unser Tipp für die Teams 2012: Motivation ist alles.“

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist ein Projekt der Sparkassen, „Stern“, Porsche und „ZDF“. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren von allgemein- oder berufsbildenden Schulen. Eine der ersten Aufgaben, die die Teams zu lösen haben, ist ein Unternehmen als Paten für das eigene Geschäftsvorhaben zu finden. Diesen Paten soll man auch schon zur Auftaktveranstaltung mitbringen. Die Teams können sich einen Coach selbst wählen, meist einer ihrer Lehrer oder auch die Spielebetreuerin Sabrina Cremer, die auch das Internet-Planspiel heute intensiv erläuterte, von der Kreissparkasse Köln. Die Teams erstellen Konzepte, die dann von einer Jury bewertet werden. Das Ranking der Teams kann ab März 2012 im Netz unter www.dgp-schueler.de abgerufen werden. Die zehn besten Teams werden im Juni 2012 zur Bundessiegerehrung eingeladen. Diese Teams können sich über Preisgelder von 6.000 Euro freuen. Die besten fünf bundesdeutschen Team erhalten zudem eine Einladung ins „Future Camp“ ein dreitägiger Management, Persönlichlkeitstraining und Outdoor Aktivitäten. . Die regional erfolgreichsten Teams werden aber auch von der Kreissparkasse Köln noch einmal gesondert im Phanstasialand ausgezeichnet. Letztes Jahr haben 1400 Teams aus ganz Deutschland mitgemacht.

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Aktuell befinden sich die 47 Teams aus Bedburg, Bergisch-Gladbach, Düren, Kerpen, Waldbröl und Windeck in der Spielphase. Am Ende muss ein Konzept für ein Unternehmen stehen, Themenfelder wie Strategie und Umsetzung, Menschen und Organisationsstrukturen, Basiskonzept bis zur Realisierung. Schon im März müssen drei Aufgaben abgegeben werden und Spielebetreuerin Sabrina Cremer, die seit fünf Jahren bei der Kreissparkasse das Projekt betreut, rät den Teams nicht auf den letzten Drücker abzugeben und dass man die Abgabetermine ernst nehmen sollte. Dazu bietet die Kreissparkasse auch noch einen Expertenworkshop zum Thema Unternehmensfinanzierung, bei dem man einen Taschenrechner mitbringen sollte.

Mehr Informationen gibt es auch im Netz: www.ksk-koeln.de

[ag]

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