Köln | Am heutigen Mittag habe Aktivisten vom Jugendnetzwerk für politische Aktionen (Junepa) eine Kletteraktion am Kölner Hautbahnhof (Hbf) gestartet. Bei der Kletteraktion hissten sie ihr Banner mit der Aufschrift „Endstation für TTIP + CETA.“ Ihr Ziel sei es durch den Banner gegen die Unterzeichnung von CETA, dem Freihandelsabkommen der EU mit Kanada und gegen das Freihandelsabkommen TTIP, zu protestieren.

Sie protestieren gegen die Unterzeichnung von CETA, dem Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, sowie gegen das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA. Acht Aktivisten der Jugendgruppe Junepa haben am Hbf Köln eine Kletteraktion gestartet. Zwei von Ihnen Kletterten auf den Dachbereich des Hbf’s und hissten ihr Banner auf dem zu lesen ist „Endstation für TTIP + CETA.“ Unterstützt wurden die zwei von weiteren sechs Aktivisten am Boden. Mit ihrer Aktion rufe die Jugendgruppe dazu auf, sich zwischen dem 3. und 5. November an der Aktion „TTIP Game Over“ zu beteiligen. Diese Aktion appelliere an Brüssel und der anstehenden 15. TTIP-Verhandlungsrunde, die parallel auch in New York stattfinden soll.

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Jugendnetzwerk mit politischen Aktionen

Bei der Übertretung von Gesetzten, wie bei der heutigen Aktion, nehme die Jugendgruppe dabei jedes Risiko in Kauf.  „Wir sind hier, weil unsere Leben und unsere Rechte mehr wert sind als Konzerninteressen. Wir müssen jetzt dafür kämpfen, bevor es zu spät ist“, so Marcus Schäfer von Junepa. „TTIP und CETA verursachen eine Gefahr für unsere Demokratie, unserer Umwelt und dem Verbraucherschutz“, erklärt Fiona Rucke von Junepa.

Hintergrund zur Aktion

Neben den Gefahren für die Demokratie und Rechtsstaat fürchten die Aktivisten eine Aushöhlung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, zum Beispiel in den Bereichen Landwirtschaft, Klimaschutz, Fracking und Arbeitnehmerrechte.


Foto: Junepa

Autor: Irem Barlin
Foto: Foto: Junepa

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