Unterstützt von Einsatzkräften der Polizei konnte die Einsatzstelle auf eine ca. 100.000 qm große Waldfläche örtlich eingegrenzt werden. Diese befand sich im Dreieck Am Rübezahlwald, Lerbacher Weg und Grube Cox. In diesem Bereich kam es zu unzähligen kleineren Brandstellen. Die großflächige Ausdehnung ist vermutlich durch den leichten Wind und starken Pollenflug zurückzuführen. Es konnte beobachtet werden, dass durch den Wind glimmende Pollen durch den Wald gewirbelt wurden und den ausgetrockneten Waldboden entzündeten. Der gegen 17 Uhr begonnene Einsatz wurde bis gegen 22:15 Uhr beendet, allerdings mussten auch am heutigen Sonntag Einsatzkräfte immer wieder Glutnester nachlöschen. Auch das THW und Kräfte aus Overath kamen zum Einsatz.

Spaziergänger, Jogger und Radfahrer allerdings behinderten die Einsatzarbeiten und gefährdeten sich immer wieder selbst. Ein Zustand, den ein Feuerwehrsprecher bemängelte. Die Feuerwehr Bergisch-Gladbach weist mit Nachdruck auf die bedrohliche Situation in den Wäldern hin. Es herrsche eine dramatische Trockenheit, bei der schon ein kleiner Funke ausreiche um einen verheerenden Waldbrand auszulösen. Daher gelte derzeit in den heimischen Wäldern in und rund um Bergisch-Gladbach absolutes Rauchverbot.

[ag; Foto: Feuerwehr Bergisch-Gladbach]

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