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Stuttgart | dts | Strafverfolger des Landeskriminalamts Baden-Württemberg haben offenbar einen mutmaßlichen Drahtzieher hinter der Schadsoftware REvil ermittelt. Das berichten der Bayerische Rundfunk und „Zeit-Online“. REvil gilt als eines der berüchtigtsten Programme für Ransomware-Angriffe.

Dabei handelt es sich um digitale Erpressung, die besonders in der Wirtschaft Schäden in Milliardenhöhe verursacht. In Deutschland waren unter anderem das Staatstheater Stuttgart, mehrere mittelständische Unternehmen und auch Krankenhäuser betroffen. Bei dem Tatverdächtigen soll es sich nach Informationen von BR und „Zeit-Online“ um einen russischen Staatsbürger handeln, der in einer Großstadt im Süden des Landes lebt.

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Er soll nach Ansicht der Ermittler „zweifelsfrei“ der Kerngruppe von REvil und deren mutmaßlichem Vorgänger Gandcrab angehören. Außerdem haben fanden von BR und „Zeit-Online“ Anhaltspunkte dafür, dass der Verdächtige Geld erhalten hat, was direkt aus Ransomware-Fällen stammen soll. Weder die ermittelnden Behörden – Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg – noch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wollten sich auf Nachfrage der Medien öffentlich dazu äußern.

Der Tatverdächtige reagierte demnach nicht auf mehrfache Anfragen. In sozialen Netzwerken präsentiert sich der Mann dem Bericht zufolge als Händler von Kryptowährungen mit luxuriösem Lebensstil, etwa teuren Sportwagen, Designerkleidung und Luxusreisen. Allerdings: Solange sich der Mann in Russland aufhält, können deutsche Strafverfolger ihn nicht festnehmen.

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