Der Bande wird zur Last gelegt, seit März 2007 mindestens 23 Verkehrsunfälle vorgetäuscht zu haben. Anschließend kassierten die Beteiligten von der Versicherung für die "Schadensregulierung" mehrere 10.000 Euro. Neben den 12 Hauptbeschuldigten wurden weitere knapp 20 Unfallbeteiligte durchsucht. Dabei gingen die Betrüger zumeist nach derselben Masche vor: Einer der Tatverdächtigen hat sich ein altes Auto besorgt und dann nach Absprache einen Unfall verursacht. Zur Unfallaufnahme sei dann die Polizei hinzugezogen, worden, um die offiziellen Unterlagen an die Versicherung weiterzuleiten. Später haben sie sich die von den Versicherungen gezahlten Schadenssummen geteilt. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf mehr als 100.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial, wie Handys, Unfallmitteilungen und Schadensregulierungsbelege sichergestellt. Darüber hinaus wurden noch weitere Unterlagen zu noch nicht bekannten fingierten Verkehrsunfällen aufgefunden. Die Ermittlungen hierzu und die Vernehmungen der Beschuldigten und Zeugen dauern derzeit noch an.

[cs, ots]

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