Washington | Joe Biden ist nun auch formal zum nächsten US-Präsidenten gewählt. Bei der Stimmabgabe durch die Wahlleute überschritt er am Montag die notwendige Mehrheit von 270 Stimmen. Offiziell wird das Ergebnis aus der Wahlversammlung erst am 6. Januar verkündet, genau zwei Wochen später ist die Vereidigung und Amtsübergabe.

Dabei dürfte es nochmal spannend werden, wie sich der scheidende Präsident Donald Trump verhält. Er hat die Niederlage noch nicht anerkannt und spricht weiter von Wahlbetrug.

Werbung

US-Senatsmehrheitsführer McConnell gratuliert Biden zum Wahlsieg

Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, hat Joe Biden zum Sieg bei den Präsidentschaftswahlen gratuliert. „Heute möchte ich dem gewählten Präsidenten Joe Biden gratulieren“, sagte er am Dienstag. „Ich möchte auch der gewählten Vizepräsidentin, Kamala Harris, gratulieren.“

Vor sechs Wochen hätten die US-Bürger in den diesjährigen Wahlen abgestimmt. „Die legalen und konstitutionellen Prozesse haben sich seitdem fortgesetzt.“ So hätte das Land seit der Bestätigung Bidens und Harris` „offiziell einen gewählten Präsidenten und eine gewählte Vizepräsidentin“.

Der scheidende Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence verdienten „Dankbarkeit für ihre unermüdliche Arbeit“ bei vielen Erfolgen, so McConnell. Trump selbst schrieb wenig später auf Twitter: „Riesige Beweise für Wahlbetrug. So etwas hat es in unserem Land noch nie gegeben.“

Putin gratuliert Biden zum Wahlsieg

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Joe Biden zur Wahl zum US-Präsidenten gratuliert. Das teilte der Kreml am Dienstag mit. Der Staatschef machte demnach in einem Schreiben an Biden deutlich, dass er zu einer Zusammenarbeit bereit sei.

Er sei überzeugt davon, gemeinsam mit den USA viele Probleme und Herausforderungen in der Welt trotz Meinungsverschiedenheiten lösen zu können, so Putin. Zuvor war Biden auch formal zum nächsten US-Präsidenten gewählt worden. Bei der Stimmabgabe durch die Wahlleute überschritt er am Montag die notwendige Mehrheit von 270 Stimmen.

Offiziell wird das Ergebnis aus der Wahlversammlung erst am 6. Januar verkündet, genau zwei Wochen später ist die Vereidigung und Amtsübergabe. Der scheidende Präsident Donald Trump will die Niederlage unterdessen weiterhin nicht anerkennen – er spricht weiter von Wahlbetrug.

Autor: dts

Werbung