Der mutmaßliche Täter am Montag Morgen. Foto: Bopp

Köln | Was für ein Auftakt…

Mit 25-minütiger Verspätung begann am Montag Morgen im Landgericht die mit Spannung erwartete Hauptverhandlung in Sachen Manni K. (†73). Der in Weiden beliebte Gastwirt war Ende März 2022 in seinem Lokal „Alte Post“ früh morgens blutüberströmt aufgefunden, kurz darauf der mutmaßliche Täter in seiner Wohnung ergriffen worden.

Dessen Erscheinen bei Gericht schockierte Prozessbeobachter: „Der Mann brachte kaum verständliche Sätze heraus, stammelte. Man konnte fast nichts verstehen.“

Manni K. (†73) mit einer Mitarbeiterin. Foto: privat

Verhandlung wird am Mittwoch fortgesetzt

Die Rede war von Schizophrenie und Epilepsie seit dem 3. Lebensjahr. M. sei auf der Sonderschule gemobbt worden, nehme Medikamente. Auf die Frage, was er gemacht habe, winkte der Mann, der Manni K. mit 46 Messerstichen quasi hingerichtet haben soll, nur ab.

Nach 25 Minuten war der erste Verhandlungstag vorbei. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt. Nachbarn und frühere Mitarbeiter sollen als Zeugen geladen werden.