Köln | aktualisiert Bei Bauarbeiten auf einem Grundstück an der Butzweilerhofallee, Nähe Adolf-Grimme-Allee in Köln-Ossendorf, wurde am heutigen Mittwochmorgen, 12. April 2017, eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das gab die Stadt Köln bekannt. Die Bombe wurde entschärft. Alle Mitarbeiter der Geewrbetriebe und Anwohner, die in einem Radius von rund 400 Metern evakuiert worden waren, können nun wieder zurückkehren. Auch die Straßensperrungen sind aufgehoben und Die Stadtbahnline 5 und die Busline 139 der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) haben ihren normalen Betrieb wieder aufgenommen.

14:30 Uhr > Fliegerbombe erfolgreich entschärft
Die Fliegerbombe im Gewerbegebiet Köln-Ossendorf ist erfolgreich entschärft. Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten den Heckaufschlagszünder des 2,5-Zentner-Blindgängers erfolgreich entfernen. Die Bombe wird nun abtransportiert und in einem Fachbetrieb zerlegt und entsorgt. Alle Sperrungen rund um die Butzweilerhofallee werden nun wieder aufgehoben. Dies erklärte die Stadt Köln. Die Mitarbeiter der Gewerbebetriebe und die Anwohner können nun wieder zurückkehren. Seit 14 Uhr fährt auch die Stadtbahnlinie 5 und die Buslinie 139 im normalen Betrieb. Alle Haltestellen werden wieder gemäß Fahrplan angefahren, gibt die KVB bekannt.

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11:47 Uhr > Evakuierungen sind angelaufen – Ikea bleibt geschlossen
In einem Radius von rund 400 Metern rund um den Bombenfund sind die Evakuierungen angelaufen, auch erste Straßensperrungen wurden errichtet. Dies gibt die Stadt Köln bekannt. Dazu ist das Ordnungsamt der Stadt Köln mit rund 70 Einsatzkräften in einem Teil des Gewerbegebietes Köln-Ossendorf unterwegs, um die Betriebsleitungen zu informieren. Gleichzeitig werden die Unternehmen aufgefordert, ihre Einrichtung zu schließen und mit den Mitarbeitern das gesperrte Gelände zu verlassen. Das Einrichtungshaus Ikea konnte noch vor Geschäftsöffnung erreicht werden und blieb daher für Kunden geschlossen. Die Bombe soll noch heute entschärft werden.

Betroffen sind alle Betriebe, die sich in einem Radius von rund 400 Metern rund um die Butzweilerhofallee, Nähe Adolf-Grimme-Allee, befinden. Hierzu gehören im Wesentlichen die Butzweilerhofallee, die Adolf-Grimme-Allee, Teile der Von-Hünefeld-Straße, die Rudi-Conin-Straße und Teile der Mathias-Brüggen-Straße. Es wurden bereits erste Straßensperrungen eingerichtet. Die für den überörtlichen Verkehr relevanten Straßen Militärringstraße, Butzweilerstraße und Hugo-Eckener-Straße sowie die Bundesautob-ahn A57 bleiben weiterhin befahrbar. Auch zwei Stadtbahnhaltestellen der Linie 5 der Kölner Verkehrs-Betriebe, die im gesperrten Bereich liegen, sind von den Sperrungen betroffen.

10:21 Uhr > Bombenfund im Gewerbegebiet Köln-Ossendorf
Bei der Bombe handelt es sich um einen 125 Kilogramm schweren Blindgänger englischer Bauart mit intaktem Heckaufschlagszünder, erklärte die Stadt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln seien vor Ort. Die Sprengstoffexperten haben den Evakuierungsradius laut Stadt auf rund 400 Meter festgelegt. Davon betroffen seien überwiegend Gewerbebetriebe, unter anderem auch das Einrichtungshaus Ikea. Im Evakuierungsradius wohnten rund 70 Personen, die ebenso ihre Wohnungen verlassen müssen. Wie viele gewerblich Beschäftigte betroffen sind, könne noch nicht bestimmt werden. Die Stadt hat eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese befindet sich im Ausbildungszentrum der Handwerkskammer zu Köln in der Köhlstraße 8 in Köln-Ossendorf. Der genaue Evakuierungsradius wird derzeit festgelegt. Das Ordnungsamt beginnt in Kürze mit den Benachrichtigungen. Die Stadt informiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Autor: co

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