Das zur Verfügung gestellte Pressefoto zeigt Briefmarkensammler Ralph Sterck, KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks und Architekt Prof. Ulrich Coersmeier. | Foto: Christoph Seelbach/KVB

Köln | Die Deutsche Post gibt eine Briefmarke heraus, die sich Unterirdischem widmet. U-Bahn-Stationen in der Republik. Jetzt wird die Station der Stadtbahn am Kölner Heumarkt Motiv der Serie.

Hat Köln überhaupt eine U-Bahn? Darüber streiten sich ja die Geister, daher gibt es in Köln den Begriff Stadtbahn. Denn alle Stadtbahnen fahren ja vor allem als Straßenbahn und in bestimmten Abschnitten unterirdisch, wobei damit keine Wertung zur Qualität einhergeht. Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) schreiben: „Schon im August 2022 soll ein Postwertzeichen mit dem Motiv der neuen unterirdischen Haltestelle ‚Heumarkt‘ erscheinen.“

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Die Deutsche Post, so zitiert eine Meldung der KVB, zeigt sich begeistert von der attraktiven und innovativen baulichen Gestaltung der Station. Die Auswahl der Station wurde in einer Bürgerbefragung ermittelt. Ralph Sterck, der sich als Briefmarkensammler outet, soll sich für die Aufnahme Kölns in diese Briefmarkenserie eingesetzt haben.

Die KVB führt im Rahmen der Briefmarken-Nominierung noch einmal die Dimensionen auf: „Der ‚Heumarkt‘ mit seiner imposanten, von einer Gewölbedecke überspannten Halle sticht hier besonders hervor. Von den Kölnerinnen und Kölnern erhielt er direkt nach der Eröffnung 2013 den Beinamen „die unterirdische Kathedrale“. Mit einem umbauten Raum von 78.100 Kubikmetern ist der „Heumarkt“ die größte Station der Nord-Süd Stadtbahn: 565 Gelenkbusse der KVB könnten darin untergebracht werden. Die Grundfläche der Ost-West-Ebene bietet rund 3.500, die Nord-Süd-Ebene gut 2.600 Quadratmeter. Mit vier Stockwerken ist die U-Bahn-Haltestelle zugleich die tiefste in Köln.“

Hinweis der Redaktion: In der Bildzeile war fälschlicherweise nicht der Architekt Prof. Ulrich Coersmeier angegeben.

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