Aachen | Die Eisenbahnergewerkschaft EVG hat auch im Rheinland zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Warnstreik fand am heutigen Dienstagmorgen zwischen 3:30 und 9 Uhr statt. Betroffen sind die Standorte Aachen, Bottrop, Düren, Dormagen, Grevebroich, Geilenkirchen, Gummersbach, Mülheim, Hagen, Simmerrath, Velbert und Wesel.

Eigenen Angaben zufolge will die EVG mit ihrem Warnstreik Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben, zuletzt hatten sich die Verhandlungen schleppend entwickelt. „Wir fordern eine neue und verbesserte Entgeltstruktur mit mindestens 4,5 Prozent mehr Geld sowie weitere 2,6 Prozent mehr für das EVG-Wahlmodell. Unsere Kolleginnen und Kollegen sollen selber entscheiden können, ob sie noch einmal 2,6 Prozent mehr Geld, sechs Tage mehr Urlaub oder eine Arbeitszeitverkürzung wollen. Das EVG-Wahlmodell haben wir zwischenzeitlich bundesweit in mehr als 60 Unternehmen durchgesetzt, es gibt keinen Grund, warum uns das bei der Busverkehr Rheinland nicht auch gelingen sollte“, erläuterte EVG-Verhandlungsführer Pierre Reyer die Forderung seiner Gewerkschaft.

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Die bisher vorgelegten Angebote sind aus Sicht der Arbeitnehmervertretung unzureichen. Nächster Verhandlungstermin im laufenden Tarifstreit ist der 9. November. Derzeit gebe es keine andere Möglichkeit für die Arbeitnehmer, als mit einem Warnstreik für eine Verbesserung der eigenen Situation einzutreten. Die betroffenen Fahrgäste bitte man um Verständnis, hieß es dazu abschließend.

Autor: rk

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