Trainer Frank Roser möchte mit den Cologne Centurions wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Foto: Hestermann

Köln | Am Sonntag reisen die Cologne Centurions nach Duisburg. Dort muss das Kölner Football-Team das Auswärtsspiel bei Rhein Fire (15 Uhr) bestreiten. Nach drei Niederlagen in Folge möchte die Mannschaft von Frank Roser den Turnaround schaffen und in die Erfolgsspur zurückfinden.

Der Coach kündigt dabei eine Leistungssteigerung an: „Wir können besser spielen als gegen Berlin und Frankfurt und wir werden besser spielen.“ Die jüngsten Niederlagen haben bei seiner Mannschaft nicht dafür gesorgt, dass das Feuer erloschen ist. Roser: „Im Gegenteil, ich sehe es als Chance zu zeigen, wie wir mit Misserfolg umgehen.“

Centurions wollen offensiv besser werden

Dass sie es wesentlich besser können, haben die Kölner in den ersten Spielen mit Siegen gegen die Istanbul Rams und Tirol Raiders sowie einer unnötigen Niederlage bei den Barcelona Dragons eindrucksvoll bewiesen. Das Team um Quarterback Jan Weinreich machte in den ersten drei Partien mehr als 40 Punkte pro Spiel, gegen Frankfurt und Berlin hakte es dagegen in der Offensive.

Ein wesentlicher Grund war das große Verletzungspech der Centurions. Stellenweise fehlten gleich 15 Spieler, so fehlte der Rhythmus und die Automatismen innerhalb der Mannschaftsteile. Vor dem Lokalderby gegen die Düsseldorfer, die aufgrund eines fehlenden Stadions nach Duisburg umziehen mussten, scheint sich das Kölner Lazarett zu lichten.

Deshalb fordert Roser: „Das Wichtige ist jetzt weiterzumachen. Wir müssen uns daran erinnern, wer wir sind und sein können. Wir können ein richtig gutes Team sein, wenn wir voll konzentriert sind.“

Centurions benötigen Auswärtssieg bei Rhein Fire

Denn eigentlich hilft den Domstädtern nur ein Auswärtssieg, um sich noch berechtigte Chancen auf die Teilnahme der Playoffs zu machen. Mit aktuell zwei Siegen und drei Niederlagen würden die Centurions den Anschluss an Barcelona (5:0-Siege) und Rhein Fire (3:2-Siege) mit der vierten Niederlage verlieren.

„Ich versuche nicht an die Playoffs zu denken, sondern von Spiel zu Spiel zu planen. Aber natürlich wissen wir, dass jeder Sieg wichtig ist. Die Jungs geben Vollgas im Training und unsere Coaches leisten unglaubliche Arbeit um den Gameplan akribisch vorzubereiten. Wenn wir alles umgesetzt bekommen, was wir können, dann werden gute Dinge passieren. Da bin ich mir sicher“, erklärt Roser.

Dann könnte man das Feuer von Rhein Fire löschen und selbst wieder die Hoffnungen auf die Playoffs entzünden.