Köln | Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Erlaubnis für die angemeldete „HoGeSa“- Standkundgebung erteilt. Diese soll am Sonntag, den 25. Oktober stattfinden.

Die Polizei sowie das Bündnis „Köln stellt sich quer“ nimmt das Urteil mit Unverständnis zur Kenntnis. Es kam bereits im letzten Jahr bei einer „HoGeSa“- Veranstaltung zu Gewaltausbrüchen. Als Veranstaltungsort legte die Versammlungsbehörde den Barmer Platz fest. Genauer das Gebiet zwischen Barmer Platz, Barmer Straße, Deutz-Mülheimer Straße und Lenneper Straße. Dominik Roeseler, Veranstalter der „HoGeSa“ hat nun erneut Klage gegen die Verlegung der Kundgebung erhoben. 

Gegendemonstrationen am gleichen Wochenende

„Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis“ plant am Vortag der „HoGeSa“- Kundgebung eine antirassistische Demonstration. Diese wollen sie in Solidarität mit den Flüchtlingen abhalten.  Mit der Verlegung des Veranstaltungsorts mobilisiert nun auch das Bündnis „Köln gegen Rechts“ ihre Gegendemonstration zum Ottoplatz in Deutz. 

Um 12 Uhr werden „Köln stellt sich quer“ und „Arsch huh“ ihren Demonstrationszug gegen Rechts vom Heumarkt aus starten. Die Abschlusskundgebung soll entweder in Deutz oder am Hansaring / Eigelstein stattfinden.

Autor: Lara Blumenkamp, Katharina Kesper