Köln | Rücksichtslos agieren nach wie vor die Nutzer von E-Scootern, wie die Bilder von heute Morgen auf der Dürener Straße zeigen und Kölner*innen fragen sich – zu Recht – warum die Verleiher dieses Problem nicht in den Griff bekommen und endlich angehen.

Es ist ein normaler Morgen auf der Dürener Straße. Drei E-Scooter sind nicht wild, sondern falsch auf dem Radweg geparkt. Für Radfahrende und Fußgänger ein Hindernis und eine Gefahr. Die, die die Scooter dort abstellten gehören in die Kategorie Rüpel*innen. Dabei steht eine Frage im Raum: Warum bekommen die Verleiher diese Rüpeleien nicht in den Griff? Ihnen ist doch bekannt, welcher Nutzer den Roller als Letzter fuhr und damit diesen so abgestellt haben muss. Da veröffentlicht dieser Anbieter zwar 10 goldene Verkehrsregeln auf seiner Website, aber dass dies nichts bringt zeigen die Fotos deutlich. Zum Abstellen steht dort: „E-Scooter müssen so abgestellt werden, dass weder Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. Lass den E-Scooter nicht einfach mitten auf dem Weg stehen.“

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In den AGB des Verleihers findet sich dazu nichts, nur dass Nutzer*innen für Strafen aufkommen müssen. Warum sanktionieren die Verleiher nicht notorische Falschparker oder rüpelhaftes Verhalten, etwa mit einer Sperre des Kontos, die abgestuft werden könnte? Kann es sein, dass die Betreiber ihre kommerzielle Interessen über die des Gemeinwohls stellen?

Autor: red
Foto: Falsch geparkte E-Scooter auf Dürener Straße

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