Köln | Am frühen Sonntagabend brannte es in der Berliner Straße in Köln-Mülheim. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte rauchte es, so die Kölner Feuerwehr, aus allen Fenstern des viergeschossigen Mehrfamilienhauses. Es gab keine Verletzten. Das Gebäude ist allerdings unbewohnbar.

Die Feuerwehr hatte zu Beginn ihres Rettungseinsatzes durch den dichten Rauch Schwierigkeiten den Brandherd zu lokalisieren. Es brannte direkt im Erdgeschoss unterhalb der eigentlichen Haustreppe. Der Treppenraum sei massiv verraucht gewesen und die Feuerwehr hatte mit einer immensen Hitzeentwicklung zu kämpfen. Einsatzleiter Stobbe schreibt: „Wandverkleidungen, Wandfliesen und sogar der Verputz von den Wänden hatte sich durch die enorme Hitze gelöst und lag mehrere Zentimeter hoch auf dem Boden verstreut.“

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Der ursprüngliche Verdacht, dass im 1. Obergeschoss eine gehbehinderte Dame eingeschlossen sei, bestätigte sich nicht. Im Hinterhof fanden die Retter eine Frau vor, die auf einem Vordach saß. Sie wurde durch ein Fenster geleitet und in Sicherheit gebracht.

Nach dem Löschen des Feuers stellte die Kölner Feuerwehr fest, dass alle Räume des Gebäudes sehr stark verrußt waren und somit das Haus aktuell nicht bewohnbar ist. Die betroffenen Bewohner kamen bei Freunden und Bekannten unter. Die Stadt Köln hatte ihnen Notunterkünfte zur Verfügung gestellt, die aber nicht benötigt wurden. Die Polizei versiegelte das Gebäude.

Autor: ag

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