Düsseldorf | Die Finanzverwaltung NRW hat in diesem Jahr laut eigenen Angaben bereits 1528 Selbstanzeigen von Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen. Das sei mehr als vier Mal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so die Behörde. Zwischen Januar und Anfang Juli 2012 kamen 347 Selbstanzeigen zusammen.

Die Zahl der Selbstanzeigen insgesamt stieg auf 8.939 seit dem Frühjahr 2010. Besonders die beiden zurückliegenden Monate Mai und Juni zeigten laut Finanzverwaltung einen deutlichen Anstieg. So gingen im Mai landesweit 365 Selbstanzeigen ein, im Juni sogar 452.

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Laut Finanzverwaltung NRW können sich Bürgerinnen und Bürger, die Steuern hinterzogen haben, unter bestimmten Bedingungen selbst anzeigen und damit eine Strafverfolgung vermeiden. Voraussetzung sei allerdings, dass sie den gesamten Umfang der Steuerhinterziehung angeben und dass ihnen nicht bekannt ist oder sie keine Anhaltspunkte dafür haben, dass Ermittlungen gegen sie laufen oder bevorstehen, weil die Straftat bereits entdeckt ist.
 

Autor: dd

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