Genesis rockten auch am Samstag Abend die Lanxess arena. Foto: privat

Köln | Die Musiklegenden von Genesis rockten dreimal in dieser Woche in der Lanxess-Arena und machten damit besonders Stefan Löcher glücklich. Der Arena-Boss war nach den mit jeweils 14.000 Fans ausverkauften Henkelmännchen stolz, dass nach zwei Jahren Pandemie-Pause wieder Großveranstaltungen in Deutz steigen.

„Ich war vorher angespannt“, gibt Löcher im Gespräch mit Report-k.de zu: „Aber es waren emotionale Abende, die Menschen wollten feiern und die Band war super drauf. Es war ein großer Abend für uns, aber auch für die Stadt Köln.“

Genesis absolvieren letztes Konzert in Köln

Denn die Stars von Genesis um Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks absolvierten am Samstagabend ihr wohl letzes Konzert in der Bandgeschichte auf deutschem Boden – und das in Köln.

Löcher überreichte der Band sowie dem Tour-Management rund um John Giddings einen „Soldout-Award“ für drei ausverkaufte Konzerte.

Arena-Chef Stefan Löcher (r.) übergibt der Bank Genesis um Frontmann Phil Collins (l.) den Soldout-Award. Foto: Arena
Arena-Chef Stefan Löcher (r.) übergibt der Band Genesis um Frontmann Phil Collins (l.) den Soldout-Award. Foto: Arena

Der Arena-Chef freut sich auf weitere tolle Abende in den kommenden Wochen. „Die Termine sind voll besetzt. In der nächsten Zeit kommen Pietro Lombardi, Sting und James Blunt zu uns in die Lanxess-Arena. Und ich freue mich besonders auf BAP mit Wolfgang Niedecken.“

Die Feuertaufe für weitere große Abende haben die Veranstalter bestanden. Die Hygienemaßnahmen wurden genauestens umgesetzt, von der Organisation her lief es glatt und auch im gastronomischen Bereich saß keiner auf dem Trockenen. „Personal wird in allen Bereichen noch gesucht. Aber das ist nach zwei Jahren Pandemie normal. Ich bin froh, dass alles reibungslos geklappt hat. So langsam kommt ein Rhythmus rein. Jetzt geht es munter weiter.“

Die Lanxess Arena aus der Luft gesehen. Foto: Bopp

Genesis: Phil Collins mit Gehstock auf der Bühne

Auch Genesis lieferte richtig ab und sorgten in einer zweieinhalbstündigen Show für leuchtende Augen bei ihren Fans. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kam Phil Collins mit einem Gehstock auf die Bühne und sang im Sitzen, trotzdem feierten die Fans ihr Idol bei den Welthits wie „Mama“, „No son of mine“, „Invisible touch“ oder zum Abschluss „The carpet crawlers“ ab.

Collins wurde aber vor dem Song „Land of confusion“ auch politisch und verurteilte Wladimir Putin für seinen Einmarsch in die Ukraine. „Er ist ein Idiot“, urteilte der Sänger über den russischen Präsidenten. „Vor zwei Jahren haben wir unsere Tour wegen Corona unterbrechen müssen, zum Ende haben wir leider diesen schrecklichen Krieg.“

Zumindest während des Konzertes konnten sich die Besucher davon ein wenig ablenken. Weitere tolle Abende in der Arena werden sie demnächst wieder genießen dürfen.