Duisburg | Der Hafenbetreiber duisport-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2012 seinen Gesamtumsatz auf 160 Millionen Euro gesteigert. Damit stieg die Leistung inklusive der Umsätze aus strategischen Beteiligungen im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wurde mit 29 Millionen Euro das hohe Niveau von 27,8 Millionen Euro aus dem Jahr nochmals übertroffen. Das Ergebnis vor Ertragssteuern verbesserte sich mit 12,1 Millionen Euro um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Zum Ergebnis haben alle Geschäftsbereiche beigetragen. Das klassische Hafengeschäft im Verbund mit vielfältigen logistischen Dienstleistungen anbieten zu können, ermöglicht eine stabile Ergebnisentwicklung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, anlässlich der Bilanzpressekonferenz.

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NRW kauft Bundesanteile an Duisburger Hafen AG

Der Verkauf der Bundesanteile am Duisburger Hafen an das Land NRW ist offenbar beschlossene Sache. „Das Unternehmen bleibt in öffentlicher Hand“, sagte der Chef der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Angestrebt sei, dass der Verkaufsprozess „bis Mitte des Jahres abgeschlossen“ sei. Der Duisburger Hafen gehört zu je einem Drittel dem Land, der Stadt Duisburg und dem Bund. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte mehrfach erklärt, die Bundesanteile zum Verkauf stellen zu wollen. Die Stadt Duisburg kommt wegen der prekären Lage ihrer Stadtfinanzen als Käufer nicht in Frage. Mehrere Personen aus an dem Verfahren beteiligten NRW-Ministerien bestätigten der Zeitung, dass die Verhandlungen mit dem Bund kurz vor dem Abschluss stünden.

Autor: dapd

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