Fortuna Kölns Stürmer Sascha Marquet erzielte gegen Aachen einen Doppelpack. Foto: Bopp

Köln | Perfekter Abend für Fortuna Köln: Die Südstädter konnten mit Marcus von Ahlen den Wunschtrainer für die kommenden Saison präsentieren, danach gelang durch ein 4:0 über Alemannia Aachen der Einzug ins Mittelrhein-Pokalfinale.

Im Traumendspiel wartet am 21. Mai nun der Lokalrivale Viktoria Köln. Im Sportpark Höhenberg geht es dann um den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals und jede Menge Geld.

Fortuna Köln verpflichtet Marcus von Ahlen als Trainer

Vor dem Erfolg über die Schwarz-Gelben konnten die Verantwortlichen der Fortuna den Nachfolger von Alexander Ende vorstellen. „Ich kenne Markus von Ahlen schon seit vielen Jahren. Er passt sowohl menschlich als auch sportlich und inhaltlich perfekt zu unserem Weg“, sagt Sportdirektor Matthias Mink zufrieden. „Er ist ein absoluter Top-Trainer und wird die Mannschaft, dem ganzen Team und dem Verein viele positive Impulse geben.“

Von Ahlen, der in Bergisch Gladbach geboren ist, erklärte zu seiner Rückkehr ins Rheinland: „Auf die neue Aufgabe, auf das ganze Team bei der Fortuna und die Atmosphäre im Südstadion freue ich mich riesig.“

Marcus von Ahlen, Benjamin Bruns und Matthias Mink bei der Vertragsunterschrift. Foto: Fortuna Köln

Der ehemalige Profi von 1860 München arbeitet aktuell noch beim Regionalligisten Bonner SC, ehe er dann im Sommer zur Fortuna kommen wird. „Mit Matthias Mink als Sportdirektor haben wir den nächsten Schritt der Professionalisierung der Fortuna gemacht, worüber der Vorstand und ich sehr froh sind. Jetzt unseren Wunschtrainer zu präsentieren, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betonte Geschäftsführer Benjamin Bruns.

Fortuna Köln hofft auf ersten Pokaltriumph seit 2013

Auf dem richtigen Weg zum ersten Pokaltriumph seit der Saison 2012/13 waren auch die Spieler im Halbfinale gegen Aachen. Im Duell der Regionalligisten zeigte die Fortuna ihre Klasse und machte den Finaleinzug schon in der ersten Halbzeit klar. Seymour Fünger traf in der 18. Minute zur Führung, der ehemalige Aachener, Sascha Marquet, sorgte mit einem Doppelpack noch vor der Pause für das beruhigende 3:0 (26./35.).

Die Alemannia, die sich auf die Rettung in der vierten Liga konzentriert, hatte nach der Pause nicht die spielerische Klasse, um die Rot-Weißen ernsthaft in Gefahr zu bringen. So sorgte Leon Demaj (89.) sogar noch für den vierten Kölner Treffer.