Aha spielte am Sonntagabend in der Lanxess-Arena. Foto: Arena

Köln | Die norwegische Band a-ha spielte am Sonntagabend in der Lanxess-Arena. Dabei sorgten die Musiker bei den 10.000 Fans für eine Zeitreise in die 1980-er Jahre. Eigentlich sollte das Konzert bereits 2020 zum 35. Geburtstag der Band stattfinden, nun wurde zwei Jahre später die Party nachgeholt.

Im Fokus des Konzertes in der Lanxess-Arena stand das Debütalbum von Sänger Morton Harket, Gitarrist Pal Waaktaar-Savoy und Keyboarder Magne Furuholmen. Die Band spielte in der zweiten Hälfte die komplette Platte „Hunting high and low“, dazu mehrere Klassiker, so dass die Besucher sich zurück in die Achtziger beamen konnten.

Zum Ende wurde es noch einmal richtig emotional. Als die ersten Töne der einzigen Zugabe „Take on me“ erklangen, wurden die Besucher im Kölner Henkelmännchen noch einmal richtig laut, die Fans feierten zum Abschluss ihre Lieblinge aus ihrer Jugendzeit. Schließlich sind satte 37 Jahre vergangen, seitdem a-ha mit dem Mega-Hit ihre Karriere begannen und ihren Durchbruch in der Musikwelt schafften.

A-ha spielte viele Klassiker aus alten Zeiten

Auch bei den Hits „The sun always shines on TV“, „Train of thought“, oder „Hunting high and low“ wurden Erinnerungen beim zumeist ältere Publikum wach. Genauso wie bei ihrem James-Bond-Song „The living daylights“. Jedoch verpatzte Harket seinen Einsatz und hatte während des Konzertes einige Texthänger.

Man merkte jedoch der Band an, dass der Zahn der Zeit an den früheren Teenager-Idole genagt hat. Harkett traf mit seinen mittlerweile 62 Jahren und einer eigentlich markanten und besonderen Stimme nicht mehr die ganz hohen Töne. Er kämpfte mehr auf der Bühne, als die Arbeit zu genießen. Trotzdem gingen die Fans am Ende zufrieden nach Hause.

10.000 Fans feierten A-ha in der Kölner Lanxess-Arena. Foto: Arena

Denn nicht nur die Synthie-Musik stach während der 100 minütigen Show heraus, sondern auch die tennisplatzgroße Videoleinwand, auf der Planeten durch die Gegend flogen, Waldlandschaften auftauchten oder das Trio auf der Bühne. 2021 drehte a-ha den Film „True north – a-ha the movie“, der am Nordpol gedreht wurde. Das bald erscheinende neue Album mit dem gleichen Namen „True North“ handelt vom Klimawandel. „Die Lieder haben wir für die neue Generation geschrieben. Wir hoffen, dass sie die Erde und die Umwelt besser behandelt als unsere Generation“, sagte Harket.