Harry Wijnvoord kommt mit "Der Preis ist heiß" zurück. Das Foto zeigt ihn beim Köln-Talk Loss mer schwade. Foto: Bopp

Köln. Es ist ein echter TV-Hammer! „Der Preis ist heiß“ kommt zurück. Und damit Kultmoderator Harry Wijnvoord (72).

Am Mittwoch Nachmittag lüftete der Niederländer final das Geheimnis um das TV-Comeback des RTL-Klassikers aus den 90ern in den sozialen Netzwerken. report-k erreichte Harry, der immer wieder in Köln zu Gast ist und im Münsterland lebt, zum Interview!

Harry, was bedeutet Ihnen dieses Comeback?

Wijnvoord: Es bedeutet mir sehr viel. Wie ich das gehört habe im Dezember, da war ich schon außer Rand und Band. Ich habe mich sehr über dein Anruf gefreut. Da geht nach 25 Jahren wieder eine Tür auf. Das hat nie aufgehört. Ich musste 25 Jahre lang erklären warum es die Sendung nicht mehr gibt.

RTL-Star Harry Wijnvoord: „Ich freue mich wie ein Schneekönig“

Gibt es neue Ansätze oder wird die Show wie damals ablaufen?

Wijnvoord: Wir halten uns an die alte Konzeption. Bedauerlicherweise ist Walter Freiwald (Co-Moderator der damaligen Show, Anm. d. Redaktion) nicht mehr dabei, er ist gestorben. Dafür wird es einen neuen Mann geben. Wer es sein wird, weiß ich noch nicht. Ich darf die Kandidaten nicht nennen. Auch meine alten Assistentinnen sind dabei, das freut mich. Es geht auch darum an Walter zu erinnern. Was will man machen. Es ist für ihn drei Jahre zu spät gekommen.

Wie wird das ablaufen?

Wijnvoord: Wir werden alles daran setzen, dass wir tolle Abendsendungen machen.Von 20.15-22.15 Uhr sind sie geplant, es sind drei Sendungen. Dann ist das Ende offen. Die Frage ist: Wird es angenommen? Wenn die Quoten gut sind, kann ich mir mehr vorstellen. Ich freue mich wie ein Schneekönig.

Ist die Rückkehr zu den Formaten von früher auch eine Erkenntnis, dass viele Formate der Neuzeit die Menschen nicht mehr ansprechen?

Wijnvoord: Man hat sich sehr viele Gedanken gemacht über Programme. Das Verhalten der Zuschauer hat sich geändert. Vielleicht kann man mit den alten Formaten den einen oder anderen vor den Bildschirm bekommen, weil Opa oder Mama sagt: Heute kommt der Preis ist heiß. Die Jungen werden so von den Alten gezwungen zuzuschauen. Vielleicht erreichen wir es auf diese Art und Weise.