Köln | Die 7-Tage-Inzidenz in Köln schnellt von 76,8 am Freitag auf 93 am gestrigen Samstag. Die Corona-Lage in Köln und Deutschland am 23. Oktober.

Die Corona-Lage am 23. Oktober

Die 7-Tage-Inzidenz für Köln im Zeitraum 17. bis 23. Oktober schnellt auf 93,0 und die 7-Tage Fallzahl liegt mit 1.008 wieder im vierstelligen Bereich. 252 neue Covid-19-Fälle meldet das Robert Koch-Institut (RKI) alleine für den 23. Oktober in Köln. Ein Mensch verstarb an oder mit Covid-19 am gestrigen Samstag in Köln. Auch die Zahl der Covid-19-Patient*innen in Kölner Intensivstationen ist auf 30 angestiegen, so das DIVI-Intensivregister. 20 von ihnen werden invasiv beatmet.

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RKI meldet 13.732 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit – Inzidenz steigt auf 106,3

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 13.732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 58 Prozent oder 5.050 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 100,0 auf heute 106,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 164.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 32.500 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 23 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 482 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 69 Todesfällen pro Tag (Vortag: 68).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.100. Insgesamt wurden bislang 4,47 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz bleibt bei 2,83

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist nach fünf Anstiegen in Folge innerhalb eines Tages gleich geblieben. Das RKI meldete am Sonntagmorgen zunächst 2,83 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen, genau wie am Samstag. Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 1,21, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,45, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,46, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,86, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,04 und bei den Über-80-Jährigen bei 12,25 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

Eine deutliche Zunahme meldeten unterdessen die Intensivstationen. Hier wurden zuletzt 1.605 Corona-Patienten gezählt, ein Anstieg von 4,2 Prozent binnen 24 Stunden.

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