Köln | Die Inzidenz in Köln sinkt weiter kontinuierlich. Aber 3 Menschen starben an oder mit einr Covid-19-Erkrankung. Die aktuellen Fallzahlen für Köln und Deutschland.

Die Corona-Lage in Köln am 31. Mai

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Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt für den gestrigen 31. Mai bei den bestätigten Corona-Neuinfektionen die Zahl -1 an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für den Zeitraum 25. bis 31. Mai bei 35,4. Damit wird ein baldiges Erreichen der Stufe 2 der NRW Corona-Schutzverordnung, die seit dem 28. Mai gilt für Köln möglich. Sinkt der Wert weiter, so könnte in der kommenden Woche sogar die Stufe 1 erreicht werden und damit noch weitreichendere Lockerungen und Öffnungen möglich werden.

In den Kölner Kliniken werden derzeit noch 136 Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 72 von ihnen auf Intensivstationen. Das DIVI-Intensivregister meldet heute Morgen, 1. Juni, Abruf 7:13 Uhr, eine freie Intensivbettenkapazität der Kölner Kliniken von 5,74 Prozent.

Zu den seit dem 20. Dezember 2020 nachgewiesenen Virusmutationen. Diese verteilen sich folgendermaßen:
• 11.805 Fälle britische Mutante
• 372 Fälle südafrikanische Mutante
• 13 Fälle brasilianische Mutante
• 13 Fälle indische Mutante
• 85 Fälle Mutation der britischen Mutante
Seit Ende Januar werden in Köln alle positiven Corona-Tests auf Virusmutationen untersucht.

Mit dem gestrigen Montag trat die Bundesnotbremse in Köln außer Kraft und damit auch die Ausgangssperre. In bestimmten Arealen von Köln, Grünanlagen, Hotspots und überall dort wo eine Maskenpflicht besteht gilt ein Alkoholkonsumverbot etwa für das in Köln so beliebte Wegbier.

Zu den standesamtlichen Trauungen sind ab dem heutigen 1. Juni wieder mehr Personen zugelassen. Neben dem Brautpaar und den eigenen Kindern aus dem gemeinsamen Haushalt können dann 6 Personen plus Fotograf*in und gegebenenfalls eine Dolmetscher*in teilnehmen. Die Testpflicht entfällt. Masken müssen weiterhin getragen und die Kontaktnachverfolgung sichergestellt werden.

Am 7. Juni kehren die Kindertagesstätten in den Regelbetrieb zurück. Bei den Kitas gab es seit dem 14. Dezember Einschränkungen.

RKI meldet 1785 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 35,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 1.785 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 6,6 Prozent oder 126 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 35,1 auf heute 35,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Weil in der letzten Woche Montag ein Feiertag war, hat der Vorwochenvergleich nur wenig Aussagekraft. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 95.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 46.500 weniger als vor einer Woche.

Außerdem meldete das RKI nun 153 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.139 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 163 Todesfällen pro Tag (Vortag: 146). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 88.595. Insgesamt wurden bislang 3,68 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Autor: red, dts

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